@Thorsten
Zwischen "kritisch nach Implementationsfehlern abzusuchen."
und "...dass Gruppe A teilweise wie selbstverständlich von Implementierungsfehlern bei Gruppe B ausgeht und interindividuelle Unterschiede (verschiedene Stoffwechseltypen, unterschiedlicher Kontext, abweichende Ziele) offenbar gar nicht erst in Betracht zieht."
...finde ich, besteht ein himmelweiter Unterschied! Das Argument verstehe ich gerade dann nicht, wenn es von dir kommt, denn kritisch zu sein ist dir doch extrem wichtig!? Oder gilt das nicht für alle?
Sorry - das ist keine Hetze, solche Widersprüche springen mir einfach ins Auge... vielleicht drückst du dich ja auch nur unglücklich aus.
Wenn eine These aufgestellt wird, die vielfach bewiesen erscheint, und plötzlich treten Abweichungen auf - selbstverständlich muss man doch nach Implementationsfehlern suchen! Die Erfahrungen einzelner sind deswegen ja nicht aus der Welt, dennoch können diese Einzelnen falsche Schlüsse ziehen. Und auch ein Chris Michalk ist davor nicht gefeit.
Dennoch - ich gehe immer noch davon aus, dass das Ganze "low carb" Thema, was Strunz angeht, ein Missverständnis ist! Auch in Gemüse sind Kohlenhydrate, und ich sehe nicht wo Strunz überhaupt empfiehlt, die zu begrenzen. (Und es ist nicht das erste Mal, dass ich das erwähne - und dabei wird mir ja gerne vorgeworfen ich würde nicht sachlich argumentieren... ;-) Ich finde das Argument ziemlich tiefgreifend, ehrlich gesagt. Wenn es überlesen wird ist das ja nicht mein Fehler.)
Aus https://www.strunz.com/de/news/low-oder-no.html:
"Mit no carb meine ich ausdrücklich künstliche Kohlenhydrate. Leere Kohlenhydrate. Also Zucker und Mehl. Nicht gemeint ist Gemüse. Dort hat die Natur die Kohlenhydrate sehr raffiniert so verpackt, dass der Blutzuckerspiegel wenig, langsam, wenn überhaupt ansteigt."
Und Gemüse verzehren "Strunzianer" in rauhen Mengen..... also hat das, was Strunz empfiehlt und belegt, rein gar nichts mit irgendwelchen sonstigen "low carb" Thesen zu tun.
Oder gibt es da anderslautende News?
Gerade erst vor kurzem habe ich einem Vortrag von Marc Gölz beigewohnt - er hat es so ausgedrückt, dass leicht verdauliche Kohlenhyrate ständigen Stress für den Körper bedeuten. Finde ich eine sehr treffende Ausdrucksweise.