"Wie willst du einen guten Vitamin-D-Wert über die Nahrung erreichen? "
Weidemilch, fetten Seefisch, Eier von Hühnern aus artgerechter Freilandhaltung.
Ab und zu mal mit viel nackter Haut in die Sonne wirkt auch Wunder.
Darüber hinaus ist das Thema "Vitamin D" natürlich deutlich komplexer, als ein "ich will/muss Blutwert XYZ erreichen".
Vitamin D und Vitamin A können z.B. sowohl synergistisch, als auch antagonistisch wirken; je ja (Mengen)Verhältnis.
Gibt es Probleme mit den entsprechenden Rezeptoren, kann sogar eine Karenz hilfreich sein.
Der "normale" Mittel- und auch gerade der Nordeuropäer ist auf Vitamin D Zufuhr über z.B. Milch angepasst. Mit hoher Wahrscheinlichkeit auch an saisonale Schwankungen im jahreszeitlichen Verlauf.
Vitamin D ist mehr ein Hormon, als ein Vitamin. In diesem hochkomplexen und hochpotenten System z.B. durch Hochdosen herum zu pfuschen kann auch mal daneben gehen. Sich die Mg / Ca Ballance zu zerschießen und Ca an die falschen Stellen im Körper zu bringen und ein- bzw. abzulagern ist schnell mal unbemerkt geschehen; aller Freude über schön hohe Vitamin D Messwerte zum Trotz.
Dass Vitamin K in den verschiedenen Formen da auch noch mitmischt, hat sich ja mittlerweile rumgesprochen. Das System(!) ist aber doch noch deutlich komplexer.
Unser nordeuropäischer Steini-Vorfahre hatte sicher nicht über das Jahr hinweg gleichmäßig höchste Vitamin D Level im Körper.
Nur mal so als gedankliche Anregung ![]()
[Zyklen]
LG,
Thorsten