Forum: Gesundheit - News: Berberin

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Ole 2040 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Richtig,Uli.

Für Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium gibt es heute keinen Engpass mehr. Anders verhält es bei Spurenelementen wie Eisen, Zink, Mangan, Selen oder Magnesium sind in Kunstdüngern nur teilweise enthalten.

Düngung steigert zwar das Pflanzenwachstum, erhöht aber nicht automatisch den Gehalt aller Nährstoffe in der Pflanze.

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Uliginosa 691 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Ja - und es gehört nicht nur unerhört viel Sachverstand, Geld und Glück dazu keinen Mangel zu entwickeln. Ein eigener Garten, Wissen um die richtige, traditionelle Verarbeitung der Nahrung und viele nährstoffreiche Produkte artgerecht gehaltener Tiere. Und wenig Stress, denn Stress erhöht den Nährsotffbedarf. Und nicht viele Kinder bekommen - das erhöht auch den Närhstoffbedarf. Wahrscheinlich ist Patricia D die einzige hier, die das halbwegs hinbekommt. 

Patricia D.: Unkultivierte Böden in der freien Natur sind auch nicht ausgelaugt

Wo findet man in Mitteleuropa noch solche Böden? In Norddeutschland wurden die armen -Sandböden mit Humus aus dem Wald und von Heiden gedüngt: Die Böden wurden abgeplaggt, die Plaggen als Einstreu genutzt und mit dem Mist zusammen zur Düngung der Felder genutzt. Das hat bis heute Auswirkungen auf Wald- und Heideböden, die extrem verarmt und degradiert sind.  Link

Auf den nährstoffreicheren Böden Mittel- und Süddeutschalnds war das nicht üblich - aber auch hier finden sich kaum Flächen, außer Felsen und Hochgebirge, die nicht in irgendeiner Weise genutzt wurden: Für Weide oder Forstwirtschaft, Moore wurden abgetorft ...

Erst seit Liebig den Mineraldünger erfand und der Ammoniaksynthese nach Haber/Bosch gibt es keine Düngerproblem mehr -  zumindest bei den Hauptnährstoffen, die im Kunstdünger enthalten sind ...

 

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Carlos 1198 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Ich habe mich nicht an Nems im allgemeinen angestoßen, sondern um die jede Woche neuen Wundermittel. Es geht nicht um die Infragestellung von sinnvollen Ergänzungen ( nach Messung), sondern um immer neue vermeintliche Wunderwaffen. Nach meinem Verständnis sollte man durch die vom Doc genannten Prinzipien (Bewegung-Denken-Ernährung) ein gewisses Gleichgewicht erzielen, welches eben nicht mit unzähligen Nems verbunden ist. Es gibt unzählige Menschen, die ohne Nems topfit sind. Die Frage " warum müssen Strunzianer so viele Nems nehmen" und "warum springen einige auf jedes vermeintliche Wundermittel " an , finde ich jetzt nicht überheblich und ignorant. Die dünnhäutige Reaktion lässt eher darauf schließen , dass ich unbequeme Fragen gestellt habe oder die Person eben ziemlich verbissen in ihrer Welt lebt. Überhaupt ist es nur eine unerhebliche Meinungsäußerung, die ja nicht übergriffig ist. Ich habe das eigentlich immer gerne, wenn mir einer auf die Sprünge hilft und mir Fragen stellt. Mit anderen Meinungen muss man umgehen können. Das ist eigentlich eine Grundvoraussetzung. Man kann es sich natürlich einfach machen und alle gegenteiligen Meinungen/Forscher , etc. diffamieren wie hier gegen Valter Longo. Ich bin anderen Meinungen gegenüber offen-kenne alle Bücher vom Doc, lese aber auch Valter Longo u.a. mit großem Interesse.  Zu den ach so  ausgelaugten Böden. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/sind-unsere-boeden-und-pflanzen-arm-an-naehrstoffen-17734

https://www1.wdr.de/mediathek/video-drei-mythen-ueber-nahrungsergaenzungsmittel-102.html

 

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Ole 2040 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej Patricia D.,

Selbst wenn der Boden perfekt versorgt ist, kann der Mensch einen Nährstoffmangel entwickeln - wegen individueller Bedürfnisse, Verdauung, Verarbeitung der Nahrung oder Nährstoffen, die Planzen gar nicht liefern. NEMs können helfen, diese Lücken gezielt zu schließen. Deshalb messen statt raten!

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Patricia D. 1157 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Hallo SK,

im Grunde ist es doch gerade egal, ob die Böden ausgelaugt sind oder nicht.

Am Ende ist nur wichtig, wieviel man selbst braucht.
Und dann kann man sich überlegen, wie man es sich zuführt.

Und wie Roger gesagt hat, hier hilft messen.

Du kannst Dir ja mal überlegen, was einfacher und kostengünstiger ist: Den Böden zurückgeben, was ihnen fehlt, und sie besser zu pflegen, oder alle Menschen zu testen, zu supplementieren und wieder zu testen usw. Mit unseren Tieren müssten wir natürlich dasselbe machen.

Unsere Böden sind z.B. schon immer selenarm. Würden die Weiden nicht mit einer kleinen Menge Selen gedüngt, ginge es den Tieren auf der Weide nicht so gut und dann hätte auch Weidefleisch zu wenig Selen.

In unserem eigenen Garten ist kein Boden ausgelaugt, weil wir ihn gut pflegen und wissen wie man Boden behandeln muss. Unkultivierte Böden in der freien Natur sind auch nicht ausgelaugt. Die Wildpflanzen, die darauf wachsen, haben sehr viel mehr Vitamine und Mineralstoffe, und jeder kann sich kostenlos bedienen.

Im Garten sind jetzt schon die ersten kleinen Brennnesselpflänzchen, und in 2 Wochen kann ich bestimmt die ersten Blätter essen. Dann kommt der Bärlauch, dann der Löwenzahn, Giersch usw. Vitamine und Mineralstoffe in Hülle und Fülle. Man muss nur die Augen aufmachen, sich bücken und pflücken.

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Ole 2040 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej SK,

genau, du hast Recht!

Auch gesunde und fitte Menschen können Nährstofflücken haben - das zeigt Dr Strunz`Erfahrungen aus vielen Jahren klinischer Arbeit. Bluttests können solche Lücken früh aufdecken, und bei Bedarf lassen sie sich gezielt mit NEMs ergänzen. um das Risiko späterer Erkrankungen zu reduzieren.

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SK 324 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

Hallo,

im Grunde ist es doch gerade egal, ob die Böden ausgelaugt sind oder nicht.

Am Ende ist nur wichtig, wieviel man selbst braucht.
Und dann kann man sich überlegen, wie man es sich zuführt.

Und wie Roger gesagt hat, hier hilft messen.

Ein Nahrungsergänzungsmittel ist in diesem Sinne auch nur ein schnelles
Auto. Man kann es ja auch zu Fuss (also nur mir Nahrung) versuchen.
Es dauert dann halt lange... vielleicht sehr lange...oder es geht gar nicht,
weil man soviel Fleisch, Nüsse oder oder gar nicht in sich hinein bekommt.

Viele Grüße
SK

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Uliginosa 691 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Chester, das Problem hatte ich auch schon öfter - langen Text geschrieben und blubb, weg war er. ):

Das mit den ausgelaugten Böden ist natürlich keine Mär - schon seit dem Mittelalter ein Problem. 

In Amerika noch teilweise anders, Beispiel Selen.

Und Weston Price hat schon in den 1930er Jahren festgestellt, dass tradiotionelle Diäten 4 x so viele wasserlösliche und 10 mal so viele fettlösliche Vitamine enthalten wie die damalige (!) US-amerikanische Kost.

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Uliginosa 691 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Carlos - ich bin echt nicht schnell mit solchen Worten - aber deine überhebliche Ignoranz kotzt mich an. 

Du machst sicher vieles richtig und hast ansonsten bisher wahrscheinlich einfach Glück. Oder bist noch nicht alt genug. 

Vielleicht hast du ja auch irgendwo eine Schwachstelle oder einfach mal Pech und einen Unfall und bis dann gezwungen, dich mit deiner Gesundheit zu beschäftigen, um zu retten, was zu retten ist, statt hier nur rumzustänkern. 

Und Valter Longo ist ein typisches One Trick Pony, der sich seine Wahrheiten dreht, wie er sie braucht: Der alte Mann, der überwiegend Bohnensuppe gegessen hat, lebt wegen der guten pflanlichen Ernährung lang. Die alte Frau, die überwiegend Eier und Fleisch isst, hat gute Gene und Glück. Dass es die seit den 60er Jahren gehypte quasivegane mediterrane Küche nie gegeben hat und italienische Bohnensuppen auch bei armen Leuten meist als Basis eine Fleisch/Knochenbrühe oder sonstwie schweinehaltige Zutaten hatten, ignoriert er einfach. 

Es gibt keine traditionellen menschlichen Diäten ohne Fleisch. In quasi allen Blue Zones wurden Schweine gehalten und (fast) komplett verzehrt. Das wurde dann nicht Fleisch genannt - diese Bezeichnung war, wie hier auch, dem halben Lamm, dem Schnitzel oder Sonntagsbraten vorbehalten. Trotzdem gab es so gut wie keine veganen Gerichte. Erst neulich mein italienisches Kochbuch daraufhin durchgeguckt.  

Angep. ... Uli

Herzliche Grüße an alle anderen.

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Roger 1512 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo Carlos,

bei den NEM gibt es ein einfaches Prinzip: Messen - Auffüllen - Nachmessen (Dr. Strunz). Viele Grüße!

Roger

 

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