Forum: Gesundheit - Oxidativer und nitrosativer Stress durch mehr als 3 Gramm Vitamin C pro Tag !
Ich empfehle, mal zu dem Thema in den News von Chris M. nachzulesen!
Kleinere Dosen Vitamin C reichen schon:
"... dass die Gabe von Antioxidantien, hier Vitamin C (1000 mg) und E (400 IE) pro Tag, dafür sorgt, dass keine zelluläre Adaptation nach Sporteinheiten zu beobachten ist. Anders ausgedrückt:
Antioxidantien verhindern, dass der Muskel sich ordentlich anpasst nach dem Sport. Das ist blöd, dann hättest du nämlich auch daheim bleiben können."
Hej
"Der Doc postete vor Jahren schon eine Studie, in der belegt wurde, wie eine hohe Vitamin C Gabe vor einer Sporteinheit, den Anpassungseffekt zunichte machte. Kommentar des Docs: Umsonst trainiert."
Das war jedoch nicht der Doc, und den Artikel und zu der o.g. Aussage findet man nicht den den Strunz NEWS , sondern unter folgenden Link https://genetisches-maximum.de/vitamine/koerpereigene-antioxidantien-du-immer-mit-deinem-vitamin-c/
Studien kommen zum Schluss , das die Anpassung weiterhin stattfindet , jedoch in abgeschwächten Form. Der Körper passt sich weiterhin an nur weniger effektiv.
Sollte ich die Strunz News tatsächlich übersehen habe, bitte posten
Ja, Thomas, vor allem auch kein Muskelaufbau !
Vit. E und Omega-3 daher auch nicht rund ums KT nehmen.
Mein Wert im November ist aber echt heavy und war am Tag NACH dem Training.
Im Augenblick habe ich damit aber (leider) keine Probleme, weil ich eine Zwischenrippenmuskelzerrung habe und bis Anfang März pausieren muss ...
Oxidativer Stress nach einer Sporteinheit ist normal und erwünscht, ermöglicht dieser doch erst die Anpassung an die sportliche Belastung. Der Doc postete vor Jahren schon eine Studie, in der belegt wurde, wie eine hohe Vitamin C Gabe vor einer Sporteinheit, den Anpassungseffekt zunichte machte. Kommentar des Docs: Umsonst trainiert.
Effekt des oxidativen Stresses: Aktivierung von PGC1 Alpha, Neubildung von Mitochondrien. Nimmt,man zum Sport Antioxidantien, wird PGC1 Alpha nicht aktiviert und es findet keine Neubildung von Mitos statt.
Oxidativer und nitrosativer Stress durch Sport ist ein sehr komplexes Thema.
100 g Kohlenhydrate nach dem Training im Essen stoppen oxidativen Stress.
NAC abends an Trainingstagen 600 mg, an trainingsfreien Tagen 1.200 mg abends, jeweils mit 3 g Glycin und 5 g Glutamin.
Vitamin E ist der Lipidperoxid-Stopper, aber nicht rund ums Training nehmen.
Omega-3:
zu viel erhöht die Lipidperoxidation, wenn Antioxidantien fehlen. Die Balance ist entscheidend.
Trainingsvolumen ROS-ärmer gestalten, nicht jedes Training nahe Muskelversagen, RIR 1 - 2 statt 0.
Ich habe vorher keine Pausen gemacht, sondern einen Supersatz nach dem anderen.
Ein zu großer Stress macht den Körper schwächer.
Ein kleiner kontrollierter Stress macht ihn stärker.
Lipidperoxidation bedeutet echte Zellmembranschädigung, die Zellmembranen werden oxidiert.
Hallo Chester,
damit hättest du dann immer noch nicht die Ursache für die Lipidoxidation
gefunden.
Wünsche Dir viel erfolg bei der Ursachensuche.
Viele Grüße
SK
Danke, SK !
Ich hatte einfach nicht gedacht, dass im neuen Strunz-Buch etwas dermaßen Falsches steht.
"Die Formulierung im Buch ist wissenschaftlich überzogen.
Klinische Daten:
Studien mit 2–10 g Vitamin C/Tag über Monate bis Jahre zeigen:
keine Zunahme von DNA-Schäden
keinen Anstieg oxidativer Marker
teils sogar verbesserte antioxidative Kapazität
Vitamin C wird im Körper streng reguliert:
intestinale Aufnahme sättigt
überschüssiges Vitamin C wird renal ausgeschieden
Ich verstehe nicht, warum hier immer nur ein Teil dessen steht, was ich hineinkopiere.
Ich hatte dämlicherweise Frau Jacoby geglaubt, weil ich sie bisher für seriös gehalten hatte. Sie schreibt ja seit immerhin > 10 Jahren die Strunz-Bücher und auch ihre News sind lesenswert.