17.11.2019
Vielleicht schaffen wir es ja, hier ein wenig netter und sachlicher das Thema "Ballaststoffe" zu diskutieren.
@Thorsten: Ich bezweifel ein wenig, dass Naturvölker täglich (!) ein halbes Kilo Bohnen gegessen haben, wo sie doch keine angebaut haben. Oder täglich, 365 Tage im Jahr, 2 KG Wallnüsse
;-)
Das glaube ich nicht. Der Doc hat mal einen sehr schönen Satz geschrieben:
"Die Menschen haben das gegessen, was sie hatten."
Nur ist eben die Frage: Was genau hatten sie wirklich. Ich denke die hatten ein sehr umfangreiches Wissen, was man essen kann und was nicht. Viel besser als wir heutzutage. Und trotzdem wird der primäre Energielieferant "Fleisch" mit Fett gewesen sein. Siehe Indianer...die haben sich exakt so ernährt bis wir sie "besucht" und quasi ausgerottet haben. Und sicherlich werden die auch Beerensträucher abgeerntet haben, wenn es denn mal reife Beeren gab...aber eben eher selten. So 2-4 Wochen im Jahr.
Daher komme ich beim besten Willen nicht auf diese 100-150g...ich glaube, das ist Blödsinn. Vor allem kann man nicht von der heutigen Lebensweise der Afrikaner darauf schließen, was die vor 10.000 bis 200.000 Jahren gegessen haben, da "wir" ihnen zB heutzutage verbieten, Elefanten zu jagen. Was "wir" wohl ursprünglich sehr gut konnten und auch gemacht haben, um an Fett zu kommen. Denn wie wir auch wissen, wir Menschen können auf Dauer nicht mehr als ca. 250-300g Eiweiß am Tag ab...werden wir krank.
VG,
Robert
PS: Von daher sehe ich es auch so, dass man entspannt sein tägliches Gemüse essen sollte,..sich aber nicht verrückt machen sollte mit ojeoje..ich muss aber x Gramm an Ballaststoffen essen. Vor kurzem wollten die Mediziner den Dickdarm "aus Vorsicht" noch komplett rausschneiden, weil sie ihn für wertlos hielten. Soll heißen: Wir müssen noch sehr viel lernen, wie das "Ding" genau funktioniert.
PPS: Und was wichtig ist: Man muss sich selbst beobachten: Was tut einem gut...was verdaut man gut, was nicht! -> Tagebuch führen!