09.01.2019
in erster linie senken statine das ldl.
mit keto änderte sich bei mir mein ldl-wert am anfang nach unten - er sank von 90 auf 76. nach einem jahr dauerketo/low/carb-50g/tag, stieg ldl auf über 100, die trigs schnellten von 40 auf 124(!) und der nüchternzucker stieg von 90 auf 104. damit war keto für mich erledigt. Physiologische insulinresisitenz war das resultat.
ldl ist genetisch festgelegt, ändert sich bei mir nur nach oben, wenn die trigs ansteigen.
das absinken des ldl unter keto war auf das absinken der trigs zurückzuführen. mit zunehmender physiologischer insulinresistenz, stiegen die trigs und damit das ldl wieder an.
die schulmedizin fordert bei infarktpatienten einen ldl-wert von unter 70. ob das sinnvoll ist, steht natürlich auf einem anderen blatt!
mir fällt es sehr schwer, mir bei pro und contra statine eine meinung zu bilden. beide seiten argumentieren sehr nachvollziehbar.
was mir bei der grafik auffiel war, dass offenbar eine gruppe nur das placebo erhielt und damit nicht schulmedizinisch betreut wurde - nach dem infarkt keine statine bekam. oder waren es gar keine infarktpatienten? wenn es keine infarktpatienten waren, ist es lediglich das thema, sollen alle bei überschreitung eines gewissen wertes statine erhalten oder nicht.dieses kann man sicher verneinen. anders sieht es aus, wenn jemand schon einen infarkt hatte! dieses thema wird immer sehr elegant umgangen!
ich würde gern mal eine studie sehen, in der infarktpatienten sich gegenüberstehen, die,einen werden schulmedizinisch behandelt, die anderen erhalten keine statine, blutverdünner, dafür wird ander ernährung geschraubt...mediterran z.b. ...nos überprüfen,arginin/citrullin, adma, omega3, vitamin d/k2
das ergebnis wäre mal interessant und vor allem aussagekräftig! laufzeit dann aber mehr als 4 jahre, mindestens 10 jahre!