Forum: Gesundheit - Wie die private Versicherung überzeugen?

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Chester B. 203 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

corr.:

Ich brauchte nur ca. 10 Ausleitungen

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Chester B. 203 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Ich weiß nicht mehr, wie hoch der Wert war. Da ich vor drei Jahren umgezogen bin, kann ich auch nicht nachgucken, ich glaube, ich habe die ganzen Unterlagen zum Altpapier getan. Soweit ich mich erinnere, hatte Robert hier seinen Wert gepostet, ich weiß noch, dass meiner erheblich niedriger war. Ich brauchte ca. 20 Ausleitungen, dann hat die Ärztin mich überredet, die Patricia-Kayne-Therapie zu machen, "im Aluminium auszuleiten".

Diese Therapie bringt nur dem Arzt etwas: Geld.

Mein Respekt vor den meisten Ärzten ist daher deutlich gesunken...

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Ole 2063 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

@Chester B und Thomas V,

ich frage wieder aus pure Interesse: wie hoch waren eure Quecksilberwerte?

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Ole 2063 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej Chester .

Erhöhte Quecksilberwerte sind zunächst nur ein Laborbefund bzw. eine Diagnose und noch keine Erkrankung. Eine Krankheit liegt erst vor, wenn daraus eine Vergiftung oder Symptome entstehen.

Wenn - wie du selbst geschrieben hast - vorher keine Beschwerden/Probleme bestanden, fehlt aus Sicht der PKV natürlich die Grundlage für eine erstattungsfähige Behandlung.

Keine diagnostizierte Erkrankung  = keine Leistungspflicht.

Frage aus purem Interesse: Hättest du die Ausleitung auch gemacht, wenn von Anfang an klar gewesen wäre, dass du die Kosten tragen musst?

 

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Thomas V. 6760 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Wenn es nur darum ging, Quecksilber zu entfernen und vorher keine Beschwerden oder Pobleme bestanden, handelt es sich eher um Prävention als um Therapie.

Fast alles was ich bisher einreichte aus dem Bereich Labordiagnostik, war präventiv. Trotzdem wurde alles von der Kasse übernommen. Es lag keine Diagnose vor, die diese Messungen gerechtfertigt hätte, zumindest nicht aus schulmedizinischer Sicht. 

Probleme bekam ich bei der Ausleitung...trotz Diagnose!  Das wurde einfach abgeschmettert mit der Begründung es läge keine Schwermetallbelastung vor, obwohl der Provokationstest eindeutig zu hohe Werte anzeigte. Aber die Schulmedizin sieht eine Belastung erst als gegeben an, wenn es zu Vergiftungssymptomen kommt. 

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Chester B. 203 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

"Für die private Krankenkasse fehlte die medizinische Notwendigkeit, daher war deine Klage erfolglos - in meinen Augen nachvollziehbar."

Du theoretisierst völlig falsch, wie Thomas gerade geschrieben hat.

Es geht hier nicht um medizin. Notwendigkeit, sondern um Krankheit oder nicht.

Das hatte ich doch schon geschrieben, das ist doch nicht so schwer zu verstehen ...

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Ole 2063 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej Chester B.

"Mein Ziel war: Quecksilber zum größten Teil 'raus, das habe ich erreicht. "Verbesserung feststellen" konnte ich eigentlich nicht, ich hatte ja vorher keine Probleme gehabt."

Wenn es nur darum ging, Quecksilber zu entfernen und vorher keine Beschwerden oder Pobleme bestanden, handelt es sich eher um Prävention als um Therapie. 

Der hohe Preis von über 2500 Euro ist dann natürlich eine bewusste Entscheidung. Für die private Krankenkasse fehlte die medizinische Notwendigkeit, daher war deine Klage erfolglos - in meinen Augen nachvollziehbar.

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Thomas V. 6760 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Ole, jetzt theoretisierst du von einer Sache, von der du keine Ahnung hast. Natürlich gibt es keine festgeschrieben Grenze, ab der genauer geprüft wird. Ich habe aber den Eindruck, dass 2000€ eine Schwelle darstellen, bei der man eher Grenzgänger schwieriger durchgekommt

Du schreibst

"Grundsätzlich bleibt die wichtigste Voraussetzung für eine PKV-Erstattung die medizinische Notwendigkeit sowie eine klare ärztliche Begründung."

Eine Sache fehlt. Wenn Sie sich rausreden, dann kommen Sie mit evidenzbasierter Medizin. Damit können Sie alles abschmecken, was abseits der Schulmedizin liegt. In der Schulmedizin existiert z.B. eine Schwermetallbelastung gar nicht. Die beginnt erst bei Vergiftungserscheinungen. 

Bei mir war das so skurril, dass die Ausleitung zuerst nicht bezahlt wurde. Der Arzt stellte das DMSA und setzte die Infusion, die er entsprechend abrechnen. Später wechselte ich den Arzt, der anders vorging.

Hier bestellte ich per Rezept DMSA. Das wurde bezahlt. Dieses wurde mir infudiert, der Arzt setzte aber nur das in der Infusion auf die Rechnung, was er dazu beisteuerte, ohne das DMSA. Ich erfolgte seinen Rat, so einzureichen, dass ich 2000 nicht überschreite und alles wurde anstandslos bezahlt! 

Das kann auch mal schiefgehen, aber die Chancen stehen gut, das es beim nächsten Mal durchläuft.

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Chester B. 203 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Mein Ziel war: Quecksilber zum größten Teil 'raus, das habe ich erreicht.

"Verbesserung feststellen" konnte ich eigentlich nicht, ich hatte ja vorher keine Probleme gehabt.

Ich wollte nur das Quecksilber nicht mehr in meinem Körper haben, das habe ich erreicht.

Seit dem 20. Februar 2020 esse ich daher keinen Fisch mehr. (An diesem Tag hatte ich Blut messen lassen mit "Hg vorhanden")

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Ole 2063 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Eben, Chester B., gerade weil die Rechtslage so kompliziert ist, klärt man solche Dinge normalerweise vorher mit der Krankenkasse ab.

Mich würde interessieren: haben sich die hohen Kosten der Behandlung für dich am Ende überhaupt ausgezahlt? Konntest du eine Verbesserung feststellen?

 

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