Forum: Gesundheit - Wie die private Versicherung überzeugen?
@ Ole: Damit die KK leistet, muss eine Krankheit vorliegen. Das braucht sie vor Gericht nur zu bestreiten. Du magst zwar Medizinstudent sein, aber Juristerei ist nicht so einfach, wie du denkst - im Gegensatz zu Medizin, wo es ja nur extrem geringe Durchfallquoten gibt ... ( ;
Hej Chester B,
hast du dich vorher erkundigt, ob die private Krankenkasse die Kosten übernimmt?
Wenn sie Schwermetall-Ausleitung nachweislich erfolgreich war und dir wirklich geholfen hat, wären die über 2500 Euro für mich persönlich auch in Ordnung gewesen. Am wichtigsten ist ja, dass sich der Gesundheitszustand verbessert.
Ole,
Was du schreibst, ist due Theorie. Was Thomas schreibt, ist Praxis. Das war SM-Ausleitung > 2.500 EUR und die Ärztin konnte schreiben, was sie wollte. Ich musste die KV verklagen und habe verloren.
Hej Chester,
das es individuell so erlebt wird, kann natürlich sein. Bei welchen Leistungen wurde dir denn konkret eine Kostenübernahme verweigert, in welcher Höhe und wie häufig ist das bisher passiert.
Grundsätzlich bleibt die wichtigste Voraussetzung für eine PKV-Erstattung die medizinische Notwendigkeit sowie eine klare ärztliche Begründung.
Ich kann Thomas' Erfahrungen nur bestätigen, genau so scheint es zumindest bei der größten privaten KV zu sein.
Hej,
Persönliche Erfahrungen können natürlich unterschiedlich sein, Grundsätzlich gibt es bei privaten Krankenversicherungen aber keine feste Prüfschwelle wie z.B. 2000 Euro.
Entscheident für die Erstattung ist in der Regel die medizinische Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Wenn eine Leistung zunnächst abgelehnt wird, ist ein Widerspruch zudem ein ganz normaler Teil des Verfahrens - häufig fehlen der versicherung einfach zusätzliche medizinische information oder eine genauere begründung des Arztes. Wenn eine Leistung medizinisch notwendig war und korrekt nsach der Gebührenordnung anbgerechnet wurde, kann eine erneute Prüfung mit zusätzlichen Unterlagen durchaus sinnvoll sein
Ich hatte selten Probleme mit der Kostenübernahme durch die Private. Ein Tip: nicht über 2000€ einreichen, dann wird offenbar genauer geprüft! Die Blutwerte, die Doc Strunz hier aufführt, wurden problemlos übernommen!
Wenn es mal Probleme gibt, keinen Widerspruch einlegen, lieber zahlen und beim nächsten mal wird je nach Bearbeiter oft doch gezahlt. Es sollte nur nicht durch Widerspruch zum Eintrag i, System kommen, denn dann bekommt man garantiert nichts mehr bezahlt...hatte ich mal bei der Chelatausleitung.
bei solchen speziellen Untersuchungen kommt es bei privaten Krankenversicherungen tatsächlich oft darauf an, wie gut die medizinische Notwendigkeit begründet wird. In vielen Fällen verlangen Versicherer eine klare Empfehlung vom behandelnden Arzt. Ein ausführlicher Arztbericht, in dem Symptome, mögliche Risiken oder eine konkrete medizinische Fragestellung beschrieben werden, kann die Chancen erhöhen, dass die Kosten übernommen werden. Manchmal hilft es auch, wenn der Arzt erklärt, dass die Untersuchung für eine genauere Diagnose oder für die weitere Behandlung sinnvoll ist.
Ein weiterer hilfreicher Schritt kann sein, vor der Untersuchung eine Kostenanfrage bei der privaten Krankenversicherung zu stellen. So lässt sich klären, ob die Untersuchung grundsätzlich erstattungsfähig ist. Einige Versicherte berichten, dass eine vorherige Abstimmung mit der Versicherung spätere Probleme bei der Kostenerstattung vermeiden kann.
Hallo an alle, die Finanzierung des Bluuntersuchung, ca. 1900 EURO, steht teils ja im Ermessen der privaten KV. Wie kann ich begründen, dass eine solche Untersuchung durchgeführt werden soll. Habt ihr Erfahrungswerte und Hinweise?