Hallo Carlos,
du sprichst mir aus der Seele
. Auch ich fühle mich nicht gestresst und bin es auch beruflich nicht (Rentner) und denke positiv. Aber offensichtlich kann man dennoch einen zun hohen Cortisol-Spiegel haben. Im übrigen komme ich jedoch schnell unter "Stress" auch wenn ich´s gar nicht so empfinde. Z.B beim konzentrierten Lesen oder einem interessanten gespräch (nicht bloßer "Small-Talk"). Da geht der systolische wert schon mal sofort um mindestens 10 Punkte hoch. Ich frage mich, ob das eine normale körperliche Reaktion auch des "Normaldrucklers" ist oder ob nur der "Hochdruckler" einen solchen Anstieg hat. Wenn das Cortisol Mineralstoffe verbraucht, wäre das bei mir eine Erklärung dafür, weshalb ich trotz Einnahme von Magnesium und Kalium grenzwertig bzw. zu niedrig liege (Vollblutmessung). Trotz der Komplexität der Materie denke ich, dass sich unsere Lebensweise auszahlt, da dies die Situation jedenfalls bessert. Auch habe ich mal gelesen, dass Körperfett "hormonaktiv", so dass ein zuviel auch zuviel "Stresshormone" bedeutet. Aber du hast völlig Recht auch mit den Genen. Anders sind die immer wieder zu findenden Gegenbeispiele nicht erklärbar, wonach mancher, der auf gar nichts achtet, gesünder ist als der Gesundheitsbewusste. Und leider ist mir auf einen Einwand eines Kollegen noch nichts eingefallen, der meinte, ihm bliebe voraussichtlich ein langer Heimaufenthalt mit Pflegebedürftigkeit erspart, weil er schlichtweg früher stirbt, während dem Herz- und Nierengesunden ein Heimaufenthalt gegebenfalls mit Demenz droht.
Viele Grüße
Rainer