08.09.2021
Hallo Carlos,
bei mir ist die Lage sehr ähnlich. Ich denke aber, wir machen mit Fitness, guter Enährung und Fitness nichts falsch sondern verhindern, dass wir noch zusätzliche "Baustellen", z.B. Diabetes und zu hohes Cholesterin, bekommen. Ich hatte noch vergessen, eine "Anti-Stress-Methode" zu erwähnen, die bei mir gut funktiniert, erst Recht, wenn man mal Blutdruckspitzen hat: Atemtechnik, die eine Verringering der Atemzüge pro Minute bedeutet. Leider konnte ich mich noch nicht zu einer täglichen Atemübung aufraffen, die (angeblich) dauerhaft zu einer Blutdrucksenkung führen soll. Mit dem Stress hast du natürlich Recht - und wer hat den nicht? Bei mir ist es so, dass schon 1/4 Stunde angestrengtes, konzentriertes Lesen eines Fachartikels den Bludruck um 15 bis 20 Punkte hochtreibt, wobei ich nicht weiß, ob dies eine normale oder schon überschießende Reaktion des Körpers ist. Bei den Betablockern besteht bei mir das Problen, dass ich sowieso schon einen niedrigen Ruhepuls von 50 habe und nicht weiß, ob die (unter anderem) die Schlagzahl senkenden Eigenschaften des Betablockers das richtige sind. Auf jeden Fall sollte man beachten, dass beim Verdacht oder der Gewissheit bezüglich verengter Gefäße eine zu starke Senkung auf (angeblich) optimale Werte oder gar darunter eine Gefahr darstellt. Denn der "Durchfluss" muss ja gewährleistet sein. Von daher ist man leider immer wieder vor die Notwendigkeit gestellt, ärztliche Ratschläge "je niedriger, desto besser" dahingehend zu hinterfragen, ob das wirklich auf einen selbst passt. Und auch bei den oft empfohlenen Statinen frage ich mich, ob die Risiken für Muskelprobleme den Herzmuskel aussparen...
Viele Grüße
Rainer