20.09.2021
Hallo Albrecht,
Ich kann den Standpunkt von Herrn Hofmeister gut nachvollziehen, teile ihn aber nicht uneingeschränkt.
Impfen ist nach meiner Auffassung bei einer (potentiell) pandemischen Infektion eben keine rein persönlihcen Angelegenheit. Wer sich nicht Impfen läßt, obwohl es möglich und zumutbar wäre, gefährdet dadurch auch andere. Wenn es zuviele Ungeimpfte gibt, die für sich zwar bereitwillig das Risiko einer Corona-Erkrankung inkaufzunehmen bereit sind, tangiert das trotzdem alle anderen, wenn dadurch wichtige Intensivkapazitäten gebunden werden und andere wichitige Behandlungen u.U. nur verzögert/verspätet stattfinden können. Vollends inakzeptabel wird es aber, wenn mit falschen Aussagen, erfunden, erstunken, erlogen, aus dem Kontext gerissen, maßlos Übertrieben oder verzerrt Angst, Panik und Verunsicherung gegen eine gut wirksame und i.d.R. gut verträgliche Impfung verbreitet werden.
Ich stimme Herrn Hofmeister aber dahingehend zu, dass „Es muss endlich Schluss sein mit Gruselrhetorik und Panikpolitik!“
Und ja, man kann i.d.T. über die Aufhebung aller staatlich veranlassten Restriktionen nachdenken. Da halte ich es dann mal mit der FDP: Der Markt wird das regeln. Im privatwirtschaftlichen Umfeld wird sich jeder verantwortungsbewußte Vorgesetzte / Dienstleister / Auftraggeber zweimal überlegen, ob er auf die Einhaltung bestimmter Regeln oder Voraussetzungen Wert legen will.
Ich warte übrigens immer noch auf einen Beleg, dass die Corona-Impfungen für eine größere Anzahl Toter verantwortlich sind.
Aktuell sind wir weltweit bei fast 6 Mrd. verabreichten Impfdosen. Und wieviele Impftote?
Dem stehen ca. 228,7 Mio Corona-Infizierte und ca. 4,7 Mio Coronatote gegenüber.
LG
Thorsten