Ich habe vorgestern eine interessante Diskussion zu dem Thema verfolgt.
Bei "Lanz" hat ein Virologe (ja, ich weiß, böses System-Fernsehen und noch böserer Pharma-Höfling) erklärt, dass das Hauptproblem ein Zuschwellen der Schleimhaut in der Lunge ist; Folge einer Überreaktion des Immunsystems. Es gebe dann 3-4 kritische Tage, an denen dadurch keine ausreichende O2 Versorgung/Aufnahme durch die Lunge gegeben ist. Schafft man es (z.B. mit intensivmedizinischen Masßnahmen) diese kritische Phase zu überbrücken/überstehen, sind die Chancen auf eine Genesung wieder deutlich größer.
Wenn es tatsächlich so ist, sollte der persönliche Ansatz nicht sein, dass Immunsystem maximal potent und schlagkräftig/agressiv zu machen, sondern es angemessen zu modulieren.
Diejenigen, deren Immunsystem nicht angemessen moduliert ist, sind typischerweise Menschen mit Allergien und chronischen Entzündungen; und natürlich die, deren Immunsystem gänzlich am Boden ist (z.B. Immunsupprimierte).
Gesunde Grüße
Thorsten