Vitamin C und Nierensteine – Oder die Geschichte des Einhorns das jeder schon mal imaginär gesehen hat
Vitamin C verursacht keine Nierensteine. Faktisch erhöht sich der Urinfluss mit erniedrigtem pH, das hindert Kalzium an der Bindung mit urinalen Oxalaten. Diese Eigenschaften verhindern die Ausbildung von Nierensteinen. Dr. McCormic wa der erste, der Vitamin C zur Prävention und Therapie von Nierensteinen vor mehr als 60 Jahren verwendete. „Ich habe bei meinen Untersuchungen festgestellt, dass ein optisch auffälliger (cloudy urine), sehr phosphatreicher und epithelreicher Urin generell bei einem niedrigen Vitamin C Stratus vorhanden ist. (…) Sobald Vitamin C korrektiv verabreicht wird – in Dosierungen von 500 mg bis 2 g - , verschwindet das kristalline und organische Urinsediment im Verlauf weniger Stunden. Kalksteine in anderen Bereichen des Körpers - Gallentrakt, Pankreas, Tonsillen, Appendix, Ovarien, Prostata, Brustdrüsen – können erfolgreich mit Vitamin C behandelt werden, einschließlich der arteriosklerotischen Plaques in Gefäßen. Kalzium-Ansammlungen im Auge können binnen einiger Tage mit Vitamin C abgebaut werden, einschließlich Zahnstein, welcher die Grundlage der dentalen Verwüstung darstellt.“ Diese Veröffentlichung war 1946. Linus Pauling meinte hierzu: „Jeder Arzt hat schon von einem Nierenstein gehört, aber niemand von denen hat jemals einen zu Gesicht bekommen, weil sie einfach nicht existent sind.“ (Quelle: A. Hoffer & A. W. Saul: Orthomolecular Medicine For Everyone)
Dr. Strunz hat auf diese Fakten in seinem Buch „Frohmedizin“ hingewiesen. Im Archiv der News lässt sich folgender Artikel finden: https://www.strunz.com/de/news/vitamin-c-macht-eben-keine-nierensteine.html
(Aus aktuellen Anlass der Diskussion und den vielen Hinweisen von „Experten“ über die Gefahren von Vitamin C auf vielen Web-Seiten hier noch mal ein Update der Thematik.) // Lg, Claudia