18.10.2021
Sehr geehrter Herr Krug,
mein User-Name Dr.U. setzt sich aus Dragan.Ulrich zusammen. Das mag ein Grund sein, warum Sie unter "Dr. Dragan Ulrich" bei google nicht fündig werden. Da Sie auf die "kleine Hausärztin" verweisen, sei der Vollständigkeit halber auch noch angemerkt, dass Dissertationen auch außerhalb medizinischer Themenfelder nicht unüblich sind; und nicht alle sind ins World-Wide-Web überführt worden.
Sie haben natürlich Recht, wenn Sie auf Fehler in der medizinischen Forschung und Zulassung verweisen. Die gab es, die wird es auch immer wieder geben. Aber es werden ja auch Lehren daraus gezogen. Zulassungsverfahren werden überarbeitet und anspruchsvoller.
Im Falle der Corona-Schutzimpfungen mag das Entwicklungs- und Zulassungstempo den nicht mit der Thematik Vertrauten suspekt und befremdlich vorkommen. Tatsache ist aber, dass gerade die "neuen" mRNA Impfstoffe durch ausgesprochen geringe Probleme auf sich aufmerksam machen und gerade die "konventionelleren" Impfstoffe durch Effekte wie Sinusvenen-Thrombosen auffallen. Das Bessere ist der Feind des Guten, sagt man. Und nach gegenwärtigem Stand sind die neueren mRNA Impfstoffe dieses "Bessere". Man wird sehen, ob sie es bleiben.
Zum Thema Verdachtsfälle, die sind auch genau das: Verdachtsfälle. Eine Bestätigung steht in den meisten Fällen noch aus. Wobei die entsprechenden Kontrollbehörden und -Institutionen hier im Zweifelsfall einen Verdacht eher als bestätigt einstufen, um auf der sicheren Seite zu sein.
Vielen Dank, dass Sie die Verdachts(!)zahlen des PEI nennen. Ich vermisse hierbei aber wieder einmal die Gegenüberstellung der Auswirkungen der Erkrankung. Was bedeuten diese 15.122 schweren Verdachtsfälle bei über 50Mrd geimpften Bundesbürgern gegenüber mehr als 90.000 Corona-Toten bei gut 4,3Mio infizierten Personen? Sind diese schweren Fälle persistierend? Der Tot ist es jedelfalls. Mich Ihren Ausführungen anschließend überlasse die Auswertung der Zahlen mal jedem selbst.
Sie schreiben von schweren Erkrankungen wie Autoimmun und Krebs, die angeblich erst Monate später auftreten. Welche Beispiele gibt es dafür? Nach welcher Impfung traten derartige Auswirkungen erst Monate später auf; nicht zuverwechseln mit "konnten erst später der Impfung zugeordnet werden"? Es muss sich ja offenbar um ein weit verbreitetes Phänomen handel, da es so oft, so sehr bemüht wird.
Sie schreiben von ADE. Eine sicherlich nicht zu negierende, mögliche Auswirkung. Aber wie viele Fälle einer ADE sind denn im Zusammenhang mit den Corona-Impfungen diagnostiziert worden? Stand da nur mal etwas auf Instagram oder gibt es auch belastbare Daten, Zahlen und Fakten? Es wäre mir sehr recht, wenn wir genau mit diesen ADE tatsächlich mal anfangen würden.
Mit besten Grüßen
Dragan Ulrich