liebe Foristen,
ein weiterer Mosaikstein:
im neuesten newsletter des Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH - Praxis für Mikronährstoffmedizin findet sich folgender Hinweis:
<<Am Mittwoch den 1. April ging die Meldung durch die Medien, dass das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein eine bundesweite Ernährungsstudie zur Verbesserung des Verlaufs von Covid-19 startet. Bereits einen Tag zuvor wurde eine Pressemitteilung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein publiziert, deren wesentliche Aussagen wir Ihnen wiedergeben wollen.>>
Zitat hieraus:
"Hintergrund des Forschungsprojektes ist der begründete Verdacht, dass Mangelernährung ein wesentlicher Risikofaktor für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung ist. In einer Arbeit, die bereits 2012 im renommierten Fachblatt Nature veröffentlicht worden ist, konnten Prof. Schreiber und seine Kollegen zeigen, dass der negative Einfluss einer Mangelernährung auf das Immunsystem insbesondere auf eine einzelne Aminosäure zurückzuführen ist. „Der Körper baut darüber hinaus bei chronischen Entzündungen die essentielle Aminosäure Tryptophan ab und wandelt sie in Stoffwechselprodukte um, die selbst entzündungsfördernd sind. Ebenso wird Deckzellen der Lunge und des Darms lebenswichtige Energie entzogen“, sagt Prof. Schreiber. Der Entzug von Tryptophan konnte bei Patienten mit der Infektionskrankheit SARS oder nach einer Ansteckung mit dem Virus MERS-CoV ebenso wie bei Grippekranken beobachtet werden. In Folgestudien stellten Prof. Schreiber und viele andere Forschungsgruppen fest, dass molekulare Ernährungsinterventionen im Tiermodell eine reparierende Wirkung für die Immunfunktion haben und ihnen eine wesentliche antientzündliche Wirkung zukommt."
LG, Albrecht