Stefan,
"Nein - bei der Grafik handelt es sich einfach um die Temperaturananlyse der letzten 2Mio Jahre. Nicht mehr und nicht weniger... Ich habe diese einer Website entnommen, die vom Bundesminsterium fuer Bildg. u. Forschg gefoerdert wird. "
Es geht nicht darum, die Werte und Darstellung der Grafik in Frage zu stellen, sondern das, was du daraus vermeintlich argumentativ machst (-> kein Klimawandel durch menschgesteigerten extremen CO2 Anstieg).
Ist das Gleiche, wie bei Patricia mit ihren Sterbezahlen und dem vermeintlich angeblichen Zusammenhan mit Impfungen.
"Die 0.9 Grad messbare Temperaturaenderung entspricht nicht dem vorhergesagten Anstieg, der durch den Co2 Anstieg bedingt waere."
Du ignorierst beharrlich, dass es überlagernde Effekte gibt. Sonnenzyklen, El Ninio/La Nina, etc.
"Also sind die Modelle und Simulationen offensichtlich falsch."
Nein , sind sie offensichtlich nicht, da sie den beobachtbaren Temperaturanstieg sehr gut abbilden. Selbst die Erkenntnisse von Exxon aus den 70er Jahren zeigen hier schon eine erstaunliche Treffergenauigkeit.
Zu Differenzieren ist dann natürlich auch noch zwischen global gemittelten Werten über die gesamte Erde / Atmosphäre und regionalen Auswirkungen, z.B. auf Bodenniveau.
"Durch das Mehr an CO2 ist die Erde bisher gruener geworden!!"
So What?
Was bringt das, wenn Extremwetterereignisse und Schäden daraus massiv zunehmen?
Was bringt das, wenn Küstenbreiche und Inseln im Meer verschwinden?
Was bringt das, wenn das Mehr an CO2 dadurch nicht wieder in ausreichendem Maße aus der Atmosphäre entfernt und gebunden wird?
Was bringt das, wenn Kipppunkte der Klimaentwicklung ausgelöst werden und sich Niederschalgsmuster nachteilig entwickeln?
Was bringt das, wenn die Meere übersäuern und es zu nochmals verstärgtem Artensterben kommt?
Und was deine historischen Horror-Prognosen angeht, die haben zum Teil zu massiven Änderungen im Umgang mit der Natur geführt, bzw. lassen sich aktuell beobachten:
* Meere werden besser geschütz (wenn auch immer noch nicht ausreichend). Verklappung von Abfällen ist in vielen Bereichen zurückgegangen.
* Das Ozonloch schließt sich, weil man die Verwendung von FCKW deutlich reduziert hat.
* Saurer Regen wurden durch Abgasreinigung, Schwefelarme Kraftstoffe, Rauchgasentschwefelung , etc. deutlich reduziert.
* Es gibt Jahr für Jahr heißere Sommer und die Meeresspiegel steigen.
* Gletscher und Schneemengen in den Alpen und anderen Gebirgen sind seit Jahren/Jahrzehnten rückläufig
* Die Eisflächen der Arktis gehen immer weiter zurück. Komplette Eisfreiheit im Sommer wird in den nächsten 10-15 Jahren immer wahrscheinlicher.
* Aerosole würden die Erde tatsächlich abkühlen können. Es ist bereits heute ein temperatursteigender Einfluß von Aerosolminderung (SOx, siehe Saurer Regen) feststellbar.
Aber ja, CO2 wird nicht den Planeten(!) umbringen. Die Auswirkungen seines ungebremsten Anstiegs werden nur dem Menschen in vielen Bereichen die Lebensgrundlage entziehen. Ein selbstverschuldetes Problem.
"Also ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber ich lass mich nicht pausenlos mit der selben Masche verar..hen."
Schon klar. Dafür läßt du dich jetzt von einer neuen Masche pausenlos verar..hen; von QD Narrativen, von VT Narrativen, von "Alternativen Fakten". Ein echter Fortschritt...
"[...] es geht rasend schnell nach oben [...] Womit? Ausser CO2 ???"
* Globale Durchschnittstemperatur
* Extremwetter-Ereignisse
* Meeresspiegel
* Lokale Temperaturen
* Lokale Trocken+Dürre Phasen
* Lokale Überschwemmungen
* Verschiebung/Veränderung von Luft-und Meeresströmungen
* Ausbreitung von Tropenkrankheiten
* Ignoranz dieser Entwicklungen
* Agressivität bei der Leugnung dieser Entwicklungen
Polumkehr, interstellare Gammablitze und Kometeneinschläge sind nicht menschgemacht und können auch nicht mit aktueller menschlicher Technologie abgewehr oder abgewendet werden.
Anders sieht es bei Klimawandel durch menschgemachte CO2 Emissionen oder einem Atomkrieg-aus-Versehen (oder auch aus Absicht) aus. Hier kann die Menschheit sehr wohl Einfluss nehmen.
Gespannt sein darf man, wie sich in Zukunft das Thema PFAS entwickeln wird.
"Keine Angst vor der KI, sondern als Chance begreifen!"
Wie schon geschrieben, ich habe mehr Angst vor natürlicher Dummheit, als vor künstlicher Intelligenz ;-)