Albrecht,
ich möcht deiner Selbsterkenntnis zwar nicht im Wege stehen, teile deine Selbsteinschätzung aus deinem letzten Beitrag aber nicht.
Zu Avery: Warum sollte man ein Buch eines österreichischen Pflanzenwissenschaftler den Ausführungen eines Virologen vorziehen?
Dadurch sehen sich Kritiker wie der österreichische Gesundheitsökologe Clemens Arvay bestätigt, der auf seinem Youtube-Blog ein Narrativ zeichnet, nachdem die mächtige Pharma-Industrie Hand in Hand mit Förderern wie Bill Gates und mit Duldung der Politik den Impfstoff aus Profitstreben um jeden Preis auf den Markt bringen wolle.
"Ich kann verstehen, dass man die Sorge hat, dass nicht sorgfältig gearbeitet wird, weil der Druck so groß ist," sagt dazu der Virologe Prof. Dr. Stephan Becker von der Universität Marburg. "Insofern ist es berechtigt, genau hinzuschauen."
"Ich habe nicht den Eindruck, dass die Industrie subtilen Druck auf Wissenschaftler und Zulassungsbehörden ausübt. Die Zulassungsbehörden konzentrieren sich jetzt sehr auf die COVID-19-Impfungen und bearbeiten das bevorzugt, aber das bedeutet keineswegs, dass weniger sorgfältig gearbeitet wird," sagt Becker.
Natürlich sollt bei einer Impfstoffentwicklung die nötige Sorgfalt nicht zu kurz kommen. Natürlich solle der Impfstoff möglichst sicher sein. Und natürlich ist der Einsatz eines Impfstoffes auch immer eine Abwägung zwischen Risiken. Selbst ein Herr Gates hat mehrfach in Interviews und Vorträgen darauf hingewiesen.
LG
Thorsten
