22.07.2020
Hallo Thorsten,
"Mir will noch nicht einleuchten, warum RNA Schnippsel aus einem Impfstoff eine größere Gefahr darstellen sollten als die komplette (diese Schnippsel enthaltende) RNA eines infektiösen Virus."
Vielleicht nicht eine grössere Gefahr, aber immerhin eine nicht zu unterschätzende Gefahr, insbesondere im Hinblick auf nicht ausschliessbare Spätfolgen.
Denn was passiert, wenn ein infektiöses Virus nach Überwindung diverser Immunbarrieren seine Zielzelle erreicht ? Es zwingt die Zielzelle dazu, das Virus zu vervielfältigen. Diese vielen neuen Viren verlassen die infizierte Zelle und infizieren neue Zielzellen usw. Oder sie sorgen dafür, dass die infizierte Zelle sich auflöst und so für die neu entstandenen Viren den Weg freigibt, weitere Zellen zu infizieren. Gleichzeitig versuchen die einschlägigen Zellen des Immunsystems, sowohl die infizierten Zellen als auch die Viren zu beseitigen. Gelingt das, nimmt die Erkrankung ein Ende, andernfalls schreitet sie voran bis zum Organversagen und dem Tod.
Das kann ja aber nicht das Ziel der mRNA-Impfung sein. Nach dem theoretischen Modell soll die geimpfte Zelle (=die Zelle, in der der Impfstoff angekommen ist) lediglich die leeren Hüllproteine des Coronavirus produzieren, damit das Immunsystem daran lernt, zukünftige echte Coronaviren sofort zu erkennen, um sie dann im Ernstfall, bei einer zukünftigen Infektion also, schnell unschädlich machen zu können. Dafür, dass die Produktion der leeren Hüllproteine auch wieder beendet wird, soll die kurze Halbwertzeit der mRNA sorgen.
Die Gefahr liegt aber darin, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass durch diese per Impfung eingebrachte mRNA eben auch die DNA der Zelle - zB infolge der Wirkung der reversen Transkriptase - in einer Weise beeinträchtigt wird, deren Langzeitfolgen nicht absehbar sind.
Ich sage nicht, dass es so kommen muss, ich sage nur, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass es so kommt. Und das scheint mir schon ein ausreichender Grund zu sein, einer mRNA-Impfung mit höchstem Misstrauen gegenüber zu stehen.
LG, Albrecht