13.05.2021
@STW: "Die Frage, ob man die Impfung annimmt oder nicht, fuehrt letztendlich auf die Frage zurueck, ob man eher dem Menschen (und allem Menschengemachten) vertraut oder lieber der Natur. "
Warum sollte das wieder eine Frage von "entweder, "oder" sein? Warum nicht "sowohl alsauch"? Wenn du dir ein Bein brichst, gehst du ja auch zum Arzt und läßt es wieder richtig positioniert fixieren. Oder läßt du der Natur ihren Lauf und hoffst, dass es schon von alleine gerade zusammenwächst? NEM sorgen in dem Fall übrigens auch nicht dafür, dass alles wieder gerade und funktionsgetreu heilt.
Achso, und natürlich kann eine entsprechnde (temporäre) Situation die Fähigkeiten des Immunsystems auch übersteigen. Aber es muss jeder selbsr wissen, wieviel Reserve er vorhalten möchte.
@R3D8: "Impfungen (falls man das Mängelwesen Menschen als immunologischen Sanierungsfall ansieht, dem man auf die Sprünge helfen muss)"
Ist das so zu verstehen, dass ein ausreichend Leistungsfähiges Immunsystem keinerlei Unterstützung braucht und davon auch nicht profitieren kann? Ich gebe zu bedenken, dass auch bei überragender Intelligenz ein Schulbesuch sinnvoll ist, um etwas zu lernen. Ansonsten bleibt auch die größte Intelligenzbestie ein ungebildetes Dummbrot und scheitert am Leben.
Eine Impfung ist für ein Immunsystem, auch ein intelligentes/leistungsfähiges, sowas wie Bildung. Erst dadurch wird es kompetent (oder durch das Durchmachen der Infektion). Nur weil ein Typ viele Muckis hat, wird noch lange kein Leistungsfähiger Sportler draus; dafür braucht es (spezifisches) Training, und zwar nicht immer nur den Ernstfall (Wettkampf).
@Angela+ Robert: Was die Zweifel an "neuartigen" Impfstoffen (hier wohl speziell mRNA Impfstoffe, oder?) angeht, es gibt auch "konventionelle" Impfstoffe. Zu Vektorimpfstoffe gab es schon 2007 über 300 Studien. Blöd, dass ausgerechnet diese Impfstoffe derzeit die größten Probleme zu bereiten scheinen. Und es gibt natürlich noch viele weitere Corona-Impfstoffe, verschiedener Technologienen und Ausführungen:
https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov
Also, wer lieber länger auf "konventionelle" Impfstoffe warten mag, bitte, da spircht nichts Grundsätzliches dagegen. Ich habe nur ein Problem damit, wenn an der Realität vorbei ein (theoretischer) Gefährdungs-Popanz aufgebaut und propagiert wird. Wir haben mittlerweile viele Mio. Impfdosen Erfahrungen aus vielen Teilen der Welt mit unterschiedlichsten Impfstoffen. Und es ist kein einziger auch nur annähernd in Richtung "Massenmord durch Impfung" weisender Bericht dabei. Die Verzerrung von Gefährdungsrelationen ist das, was ich in diesem Zusamenhang anprangere (gilt übrigens für beide Seiten).
Auf die Impfung ganz verzichten sollte man nur, wenn man wirklich der Ansicht ist, dass das eigene Immunsystem nicht von einer Vorbereitung durch Impfung profitieren kann/wird, oder, wenn das Risiko durch die Impfung Schäden zu erleiden größer ist, als das Risko eines schweren Krankheitsverlaufs. Menschen mit sowieso schon beeinträchtigtem Immunsystem oder einem hohen Maß an beeinträchtigenden Stressoren wären meines Erachtens gut beraten, besonders intensiv abzuwägen.
LG
Thorsten