Forum:Infektion & Prävention - impfen gegen corona

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Claudia Ri

1441 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Allein Masken und Schnelltests, wie sie in Österreich eingesetzt werden, können bei Öffnungen nicht verhindern, dass eine ganze Stadt mit einer Inzidenz von von 563 abgeriegelt wird. (Das kann nur etwas mit asymptomatischen Übertragungsketten zu tun haben, wie ist soetwas sonst erklärbar?)

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-oesterreich-wiener-neustadt-inzidenz-zahlen-infektionen-kurz-massnahmen-news-zr-90233548.html

Diese Realität passt leider überhaupt nicht zu Bhagdis "Mein-Kampf-gegen-die-Coronakrise-Buch": "Corona Fehlalarm". Auch die Märchenkapitel über die angebliche Gefährlickeit der Impfstoffe die nicht auf Fakten basieren, lediglich auf Annahmen und Eventualitäten, geben keine Antworten die der Wirklichkeit gerecht werden. (Dieses Buch ist von allen ernstzunehmenden Kritikern zerrissen wurden. Auch dann, wenn es im Vergleich für einen gewissen Ausschuss und seiner Anänger - oder Jünger - der Bibel gleichgestellt ist. 

Ein solches Szenario kann sich auch ggf. zukünftig in D abspielen. Daher ist die Überschrift des Threads nicht so ganz stimmig: Es ist eine Impfung für mehr Bewegungsfreiheit einer ganzen Gesellschaft in einer Pandemie, die durch das Virus ausgelöst wird.

Die Länder in Euroa, die perspektivisch aufatmen können sind GB und die Schweiz. Die Impfen im großen Stil.

@Thorsten: "Die Regierungsmaßnahmen sind nich immer konsequent und konsistent." Das stimmt auch betreffend der Konsistenz - Festigkeit, Stabilität, Beständigkeit -  , auch im Fall von Öfnungen in Österreich.

LG Claudia  

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Claudia Ri

1441 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Hallo Thorsten,

betreffend der Masken liegen viele Studien vor, deren Ergebnisse sich wiedersprechen. Es hieß ja anfangs, Masken würden nichts bringen. Ich erinnere mich noch, wie Prof. Drosden siene Meinung über Masken im Podcast änderte. Er verwies auf den erfolgreichen Einsatz von Masken im asiatischen Raum, wo das Tragen einer Maske zur Grippezeit selbstverständlich ist, er nannte auch u. a. eine Studie der Uinversitäte von Tokjo. (Er nannte auch eine weitere Studie aus Hong-Kong, die ähnliche Ergebnisse hatte.)

Maskenpflicht - Wie 2020 alles anfing:

https://www.rnd.de/gesundheit/maske-wie-effektiv-schutzt-sie-wirklich-vor-corona-neue-studie-3QNS32G2UZE4NK2SCHY3QZN55E.html

Ausgehend von Alltagsmasken bis hin zu professionellen Schutzmasken ergibt sich eine Schutzwirkung von 17-79 %. Allerdings bezogen auf einen begrenzten Zeitraum während der Studie.

Was bedeuten diese Studienergebnisse für den Alltag? Das Tragen von medizinischen Schutzmasken hat sich in den Krankenhäusern bewährt. Von medizinischen Masken abgesehen: Alltagsmasken sind sinnvoll, wenn man zum Einkaufen geht. Generell sind sie sind sie wirkungsvoll, wenn Menschen sich über einen bestimmten, nicht zu langen Zeitraum treffen. Es gibt eine Reihe von Ländern in Europa, die bis jetzt sterbezahlenmäßig und inzidenzmäßig hervorragend durch die Pandemie gekommen sind, bei denen Masken ein wichtiger Teil des Schutzkonzepts waren und sind:  Dänemark, Norwegen, Finnland und Deutschland. (Generell stehen die skandinaviscen Länder betrefend der Bruttoinlandsverschuldung 2020 in Europa mit am besten dar, einschließlich Schweden. (t-online-Meldung) Wobei Finnland und Norwegen 2020 recht kurze, dafür knallharte Lockdowns im Gegensatz zu D praktiziert hatten.)

Die Masken haben mit Sicherehit ihren Teil zu einer erfolgreichen Srategie zur Viruseindämmung beigetragen. Das liegt jedoch auch an den niedrigen Inzidenzen.  (Skandinavien / Beispiel Schweden: Höhere Inzidenz mit deutlichen statistischen Folgen seit 2020 gegenüber den Nachbarländern, die Nachbarländer haben derweil die Grenze zu Schweden geschlossen wegen der Gefahr von Viruseintrag.)

LG Claudia

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hallo Angela,

es freut mich, dass wir zumindest partiell gar nicht allzuweit auseinander liegen.

"Ok die Masken sind ein Streitthema, es gibt keine wissenschaftlichen Beweise."

Wie so oft in der Wissenschaft gibt es kein Schwarz oder Weiß. Vieles hängt vom Studien Design ab und von den Randbedingungen.

Ich denke, einen guten Überblick / eine gute Zusammenfassung der Thematik liefert dieser Beitrag:

https://www.ipa-dguv.de/ipa/publik/ipa-aktuell/ipa_aktuell_02_2020/index.jsp

Masken sind sicher nicht das Allheilmittel und sie bieten auch keinen 100% Schutz. Aber das wurde ja auch nie behauptet.
Aber Masken, vor allem FFP2 / N95 können einen sinnvollen Baustein und Beitrag zur Reduktion der Infektionsausbreitung liefern. Vor allem bei zeitlich begrenztem Aufenthalt in geschlossen Räumen mit anderen Menschen.
Nicht zuletzt haben sich alle Berichte über Maske-Tote als Haltlos erwiesen; teilweise von solchen Lügenverbreitern wie Schiffmann knallhart erfunden.

Ich habe durchaus Verständnis, wenn man sich mit den Masken unwohl und eingeschränkt fühlt. Die Frage ist halt, wie würde man sich mit Corona fühlen? Wer gesundheitlich so eingschränkt ist, dass er mit Maske nicht mehr genügend Luft bekommt, wird wohl oft auch nicht auf ein Tip-Top kompetentes Immunsystem bauen können.

LG
Thorsten

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Genau!

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Angela 533 Kommentare Angemeldet am: 31.12.2020

Tabea warum sollen Coronaleugner  und Impfgegner über den schleppenden Fortgang der Impfkampagne meckern? Das macht doch gar keinen Sinn. 

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Dass die Coronaleugner und Impfgegner über den schleppenden Fortgang der Impfkampagne meckern würden, das habe ich erwartet. Guckt mal, was die da plötzlich in den USA aus dem Boden stampfen! Und wir?  Ist da nicht eine  Demo erforderlich ?

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Angela 533 Kommentare Angemeldet am: 31.12.2020

Also ich fasse es mal für mich zusammen:

Ja es gibt dieses Virus, ich denke für mich sogar, dass es das schon vor 2020 gab,

Ja es ist gefährlich für alte und schwer vorerkrankte Menschen 

Ja es ist eine Höchstzyclenzahl zu beachten beim PCR test, sonst schickt man Menschen in Quarantäne, die nicht infektiös sind

Jetzt kommen wir zur Impfung, ja für die alten Menschen mag sie sinnvoll sein, da bei ihnen der Krankheitsverlauf schwer sein kann, aber die Menschen dürfen nicht zu alt und zu krank sein. Meine Schwiegermutter ist jetzt auch geimpft mit 87 Jahren, sie hat die Impfung gut verkraftet, hat aber auch keine nennenswerten Vorerkrankungen. 

Bei den jungen Menschen kann es aber anders aussehen, da sie kaum schwere Verläufe haben.

Die Kinder dürfen unter den Maßnahmen nicht so leiden, zumal bekannt ist , dass sie keine Pandemietreiber sind.

Großveranstaltungen würde ich auch streichen und die Altenheime mit Tests ausstatten, aber das schon im letzten Jahr. 

Ok die Masken sind ein Streitthema, es gibt keine wissenschaftlichen Beweise. 

Lg Angela 

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Claudia Ri

1441 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Genau aus diesem Grund sind die m-RNA-Impfstoffe in das Rennen gebracht wurden, da sie nach dem Forschungsstand mehr die Fähigkeit haben, auch mutierte Viren zu erreichen.

(So viel noch mal zur Korrektur.)

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Claudia Ri

1441 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019
  • Hallo Thorsten,

stimmt, so ca. nach einem Jahr lässt sich über die Sache reden. Ich hätte es kaum für möglich gehalten.

  • Hallo Albrecht,

stimmt, es gibt diese Arbeitshypothese in der Virilogie / Eoidemiologie ,dass so etwas eintreten kann: Eine "Immun-Escape-Situation" durch Impfungen, vor allem klassischerweise dann, wenn der Verlauf der Impfung sich über lange Zeit hinzieht. Genau aus diesen Grund die m-RNA-Impfstoffe (*1) in das Rennen gebracht, da sie nach dem Forschungsstand mehr die Fähigkeit haben, auch mutierte Viren zu erreichen. (Quelle: Podcast Drosden / Memo, bzw. meine ich das mal von ihm gehört zu haben.) Es at sich bis jetzt weltweit bestätigt, dass die klassischen Totvakzin-Impfstoffe bei neuen Virussträngen sehr viel an ihrem Potential verlieren.

Ob - und wann überhaupt - diese Situation eintritt, dass wird die Zukunft zeigen.

(*1): Diese Klasse der m-RNA-Impfstoffe ist schon siet vielen Jahren im Einsatz. Allerdings weiß man recht wenig über die jahrelangen Langzeitwirkungen, da sie in der Haltung von Nutzvieh eingesetzt werden. Klar kann man das auch empörend zur Kenntniss nehmen: Der Mensch ist doch kein Schlachtvieh!!

LG Claudia

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hallo Miteinander,


Albrecht schrieb vor Kurzem, dass er einen PCR-Test mit einer Zyklnzahl von 25 als Testbasis/kriterium wählen würde. Dann postete er einen Beitrag, nachdem Massenimpfungen in Pandemiezeiten einen Selektions- und Mutationsdruck auf das Virus ausüben würden und es dadurch gefährlicher wird.

Angela sagte vor Kurzem, dass ihr die neue Impftechnologie (RNA Impfstoffe) noch zu neu und unheimlich ist, weil sie bezüglich Ablauf und wirkungsweise verunsichert ist. Grundsätzlich hat sie nichts gegen Impfungen, würde aber konventionelle Impfstoffe bevorzugen.

Da frage ich mich, was warlos im Forum, die letzten Monate? Haben wir nicht immer wieder zu hören bekommen, dass es angeblich gar keine Pandemie gibt? Alles nur Fake/Falsch-Positiv-Messungen mit einem PCR Test, der dafür doch angeblich inhärent ungeeignet ist?
Und die neu entwickelten Impfstoffe sollten doch auch inhärent unsicher und gefährlich sein; dabei wurden sie nur noch gar nicht richtig verstanden. Wie können Massenimpfungen eine nichtexistente Pandemie verschlimmern? Wie ein nichtexistentes Virus,
bzw. eines, das gar nicht die ertestete Verbreitung hat (PCR Tests können gar nicht das ganze Virus nachweisen) gefährlicher machen? Ist das Hauptproblem tatsäch einfach nur mangelndes Verständnis und persönliche Verunsicherung? Über Zyklenzahlen kann man ja durchaus diskutieren, wenn man erst mal im Grundsatz den (PCR) Test für nutzbar hält.

Haben wir vielleicht doch einen unterschwelligen Konsens:
* Es gibt das Sars-Cov-2 Virus
* Wir haben eine Pandemie
* über PCR Tests kann doch die Verbreitung des Virus bestimmt werden und Infizierte Personen mit großer Wahrscheinlichkeit erkannt werden
* PCR Test Ergebnisse sind bei sehr hohen Zyklenzahlen fragwürdig

Wo haben wir noch Konsens, ohne es eigentlich zu bemerken?
* Die Regierungsmaßnahmen sind nicht immer konsequent und konsistent
* Die Kommunikation und Information seitens der Regierung ist stark verbesserungsbedürftig
* Der Anlauf der Impfkampagne ist eingentlich ein Desaster
* Spahn und Scheuer als Taskforce ist ungefähr so, als würde man der sinkenden Titanic die brennende Hindenburg zur Hilfe schicken

Wie sieht es aus mit:
* Masken können die Aerosolausbreitung begrenzen/reduzieren und dadurch die Infektionsgefahr im Umfeld reduzieren, ohne einzelne Viren direkt zurückhalten zu müssen
* Impfungen (gerade BionNTech und AstraZeneca) haben deutlich weniger Nebenwirkungen, als oft behauptet wird
* Das Risiko schwere Impfschäden/Impffolgen zu erleiden ist deutlich geringer, als das eines schweren Covid-19 Verlaufs
* Impfstoffe sind nicht gänzlich risikolos
* Ein kompetentes Immunsystem ist eine gute und sinnvoll Sache und absolut erstrebenswert
* Egal wie kompetent ein Immunsystem ist, den Gegner zu kennen ist eher von Vorteil, aber bestimmt nicht von Nachteil

Bin gespannt, wie die Antworten ausfallen werden...

LG
Thorsten

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