In der Wissenschaft: exogene Ketone. Heißt gegessene. Nicht von Ihrem Stoffwechsel produziert durch das mühselige: no carb, viel Fett, sondern von außen mehr oder minder schmackhaft zugeführt.
Gast News Nr. 66
Fortsetzung von Teil VII (siehe News 25.10.2018)
20 Wochen ketogene Ernährung und Auswertung. Die KOLIBRI Studie, durchgeführt unter Leitung von Prof. Ulrike Kämmerer, Universitätsklinikum Würzburg.
Wenn die Haut juckt, der Bauch bläht, der Stoffwechsel streikt, wenn also die Seele leidet, man unzufrieden, reizbar, aggressiv ist, …. was tut man dann? Leiden? Jammern? Ja.
Hatte ich Ihnen schon vor 10 Jahren erzählt. Offenbar vergeblich, wenn ich die vielen Krebspatienten täglich bedenke. Also noch einmal: Eine meiner Angestellten weint. Hat soeben ihren Vater verloren. Lungenkrebs. Bestrahlung, Chemotherapie. Ein qualvoller Tod.
Lautet der Titel eines berühmten, vielleicht des folgenreichsten Vortrages von Otto Warburg, dem Nobelpreisträger, am 18. Februar 1925 vor der Berliner Medizinischen Gesellschaft.
Hatte ich heute Nacht. Hab mir den gesamten Ironman Hawaii auf ARD und im Livestream angeguckt. Nicht mitgefiebert… Nein: Mitgeträumt. Nach siebenmaligem Genuss kennt man einfach jede Ecke, jedes Haus, jeden Straßenabschnitt, jede Kurve, ja sogar die herrlich blühenden Büsche.
Weil ich auch immer wieder „ätsch!“ – Briefe bekomme. Weil mir Arbeiten zugeschickt werden, welche das uns präsente Leben der Eskimos als Märchen entlarven wollen. Arbeiten, die zeigen, dass Eskimos eben doch gar nicht so gesund leben. Schon gar nicht in Ketose.
Spontan würde man vermuten, dass ja. Wenn sie doch nachweislich im Winter von luftgetrocknetem Karibu-Fleisch, im Sommer von Seehunden und Walen gelebt haben… nun ja. Messen wir lieber. Gemessen hat Heinbecker 1927. Veröffentlicht 1928 (J. Biol. Chem. 80.2, 1928: 461) und der sagt nein.