Hi Sabine,
danke für den Hinweis auf den Spektrum Artikel. Spricht er doch einige interessante Erkenntnisse und These an:
Vielleicht sei das Herz besonders betroffen, weil es das erste Organ ist, in dem die Bestandteile des Impfstoffs über die Blutbahn nach einer Injektion ankommen. Dort allerdings gehört der Impfstoff gar nicht hin. Die Vakzine werden normalerweise in den Muskel gespritzt – von dort gelangen die Wirkstoffe dann zuerst in örtliche Lymphknoten.
Es scheint ein durchaus allgemeines Risiko bei Impfungen durch Injektion zu sein, dass Impstoff zum Teil auch nahezu direkt in die Blutbah gelangen kann und dann Probleme bei der weiteren Verteilung im Körper auslöst. Das Herz ist hier natürlich besonders exponiert, da alles Blut durch das gepumpt wird.
Ich könnte mir vorstellen, dass mit einer anderen Verabreichungstechnik, z.B. Mikronadel-Pflaster, diese Risiken minimiert werden könnten.
»Ich gehe davon aus, dass die Komplikationsrate bei den Covid-Impfstoffen nicht größer ist als bei anderen Vakzinen«, sagt Bernhard Schieffer. »Die neuen Impfstoffe wurden nur in kurzer Zeit sehr vielen Menschen injiziert, deshalb sehen wir die Komplikationen häufiger, als wir das von vergleichbaren Präparaten kennen.« Die Post-Autorisierungsdaten von Pfizer gehen von 0,02 Prozent an schweren Nebenwirkungen aus, Schieffer hält das für realistisch. Die unerwünschten Nebenwirkungen seien wohl nicht auf den neuen Typus des mRNA-Impfstoffs zurückzuführen. »Wir haben auch Post-Vac-Patienten, die solche Symptome nach Injektion eines Proteinimpfstoffs entwickelt haben«, sagt Schieffer.
Panikmache in Zuge der Impfung ist sicher nicht angebracht. Weitere Forschung zur Ursachen und Auswirkungen von unerwünschten Impffolgen dagegen sehr wohl. Wenn ein Hauptproblem darin liegt, dass Impfstoff ungewollt in die Blutbahn gerät, muss auch die Verabreichung per Injektion auf den Prüfstand. U.U. sind hier Alternativen denkbar. Mikronadel-Pflaster habe bereits genannt. Vielleicht kommen ja auch Inhalate in Frage? Insgesamt wäre wohl auch das Monitoring verbesserungsbedürftig.
Wie auch immer, von einem Massensterben durch Impfung sind aber wohl weit weit entfernt. Bis jetzt fehlen auch entsprecehnde Berichte, dass Menschen Monate nach der Impfung kausal durch die Impfung noch sog. Spätschäden erlitten hätten. Von vermeintlichen Todesfolgen bei gerade erst anlaufender Impfkampagne ganz zu schweigen.