Forum: Infektion & Prävention - impfen gegen corona

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ole 253 Kommentare Angemeldet am: 25.02.2022

Hej Thomas,

so kann es gewesen sein.

Dagegen spricht Portugal und Frankreich......

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

"Meiner Meinung nach deutet das weniger auf eine Änderung der Einstellung hin, als vielmer darauf, das wir uns durch Corona in dieser Situation befunden haben", sagt er.

Man kommt sich im Lockdown näher und näher und näher...."

Und noch ein Sargnagel für die "die Corona-Impfung macht unfruchtbar Hypothese". Wer gereade erst ein Kind in die Welt gesetzt hat, wird selten gleich darauf erneut eines wollen. Und wenn es 2021 deutlich mehr geburten gab, war das dann quasi nur ein Vortrag aus 2022. Ganz ohne behauptete oder "gefühlte" Unfruchtbarkeit durch Impfung.

Ist wie mit der Abwrackprämie da Gleiche. Haufenweise Leute ziehen den Autokauf vor und fallen im Jahr/in den Jahren darauf als Käufer aus. Wenn man sich im Lockdown so schön "näher kommt", ist zu erwarten, das viele auch den Kinderwunsch vorgezogen haben. Ganz ohne behauptete oder "gefühlte" Unfruchtbarkeit durch Impfung.

 

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ole 253 Kommentare Angemeldet am: 25.02.2022

Hej Thorsten,

für 2022 habe ich leider keine Zahlen gefunden.

In der Zeitung "Der Nordschleswiger" vom 16.2.2022 gibt es folgenden Artikel zu lesen

"Geburten liegen im Trend - nur nicht in Norschleswig"

In dem Artikel freut man sich in Dänemark um einen 4,2% Geburtenzugang 2021 zu 2020 (nur in einem Gebiet - Nordschleswig- nicht. Darauf will ich aber nicht hinaus!)

Weiterhin gibt es im Artikel eine Stellungnahme von Søren Ziebe (Professor für Fruchtbarkeit am Rigshospitalet/Kopenhagen.  Er glaubt das Corona als mögliche Ursache für den Geburtenabstieg sein kann.

"Wir müssen aufpassen, dass wir den Anstieg nicht überinterpretieren. das ist ein ziemlich schneller Anstieg im Vergleich zum vergangenen Jahr. Meiner Meinung nach deutet das weniger auf eine Änderung der Einstellung hin, als vielmer darauf, das wir uns durch Corona in dieser Situation befunden haben", sagt er.

Man kommt sich im Lockdown näher und näher und näher....

 

 

"  

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

"Hej Thorsten,
Sehr guter Artikel..."

Ja Ole, find ich auch. Ohne sensationalüsternde, Panik heischende Impfphobie zu verbreiten, zu bagatellisieren oder gänzlich aus der Luft gegriffene Scheinkorrelationen als "wollte ich nur mal nachfragen, fand ich Auffällig" in den Raum zu stellen.

"Ein möglicher Grund.... "
"Vieleicht...."

Ja, ganz in Sinne der Erkenntnislage, die eher von Wahrscheinlichkeiten ausgeht, als von behaupteten, unumstößlichen alternativen Fakten. Wenn man sich übrigens mal Studien durchliest, so findet man dort sehr oft ähnlch "unscharfe" Formulierungen.

Interessant fand ich vor allem den Hinweis auf Portugal und Frankreich. Bei denen die Geburtenrate nicht eingebrochen ist, trotz hoher Impfquoten. Wie sieht es denn diesbezüglich in Hamlets Königreich aus?

 

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Thomas V. 6662 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Ein möglicher Grund.... " "Vieleicht...." Nur Mutmaßungen!

Wie bei dir... 

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ole 253 Kommentare Angemeldet am: 25.02.2022

Hej Thorsten,

Sehr guter Artikel...

Der Geburtenrückgang ist ja noch dramatischer in der Schweiz....

Boomjahr 2021, dann -22% Einbruch bis Juni 22  (

Ursachen? Fehlanzeige!

"Ein möglicher Grund.... "

"Vieleicht...."

Nur Mutmaßungen!

Der letzte Satz unterstütze ich voll und ganz...

Eine simple Antwort auf die komplexe Frage, wieso die Geburtenrate zurückgeht, gibt es nicht.

 

 

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Nachtrag:

https://www.nzz.ch/zuerich/die-coronakrise-beeinflusst-die-geburtenrate-aber-anders-als-impfkritiker-meinen-ld.1699799


Corona beeinflusst die Geburtenrate, aber anders, als Impfkritiker meinen

Frauen in Zürich gebären 2022 deutlich weniger Kinder als früher. Der Trend zeigt sich in der ganzen Schweiz. Was ist da los?

[...] Die Fertilitätsrate, also die Anzahl Neugeborene pro Frau im Alter von 15 bis 49, ist mit minus 22 Prozent markant tiefer.

Der Geburtenrückgang trete in allen Altersklassen, bei Schweizerinnen und ausländischen Frauen sowie in allen Stadtkreisen auf,
schreibt die Stadt Zürich. [...]

«In der Tat lassen die provisorischen Geburtenzahlen für Januar bis Juni 2022 vermuten, dass diese Periode geburtenschwächer ausfallen wird als die gleiche Periode der Vorjahre», bestätigt Patricia Zocco vom Bundesamt für Statistik. Auch wenn die definitive Zahl erfahrungsgemäss noch steige, bleibe 2022 voraussichtlich unter dem Durchschnitt.

Ein möglicher Grund ist die anhaltende Krisensituation. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten stellen viele Menschen ihre Familienplanung zurück, sei es aus Unsicherheit oder aus finanziellen Gründen. Eine Studie des Weltbevölkerungsfonds UNFPA hatte vergangenen Sommer gezeigt, dass die Geburtenrate wegen der Corona-Pandemie in Europa und den Vereinigten Staaten deutlich zurückging. Die meisten Menschen hätten in unsicheren Zeiten lieber weniger Kinder – und die Frage sei, ob sie über die Mittel dazu verfügten, erklärte die Populationsexpertin Rachel Snow damals.

Vielleicht ist die Baisse aber auch nur der natürliche Effekt nach einer früheren Hausse. 2021 kamen in der Schweiz so viele Kinder zur Welt wie seit fast fünfzig Jahren nicht mehr, «und nach Perioden aussergewöhnlich hoher Zahlen sind häufig Rückgänge zu beobachten», sagt Zocco. [...]

Obwohl die aktuelle wissenschaftliche Evidenz eine andere Sprache spricht, geistert in impfkritischen Kreisen schon seit Wochen die These herum, die Covid-Impfung, die seit dem Frühjahr 2021 erhältlich ist, könnte den Geburtenrückgang verursacht haben. [...]

Das Bundesamt für Statistik sieht keinen Hinweis auf einen ursächlichen Zusammenhang. «Ein simpler Vergleich zwischen Zahlen von Kantonen mit hoher Impfrate und solchen mit geringer Impfrate ist zur Stützung der Hypothese kaum tauglich, da andere – bekannte und auch nicht bekannte – Faktoren nicht in der Analyse berücksichtigt wurden», so Zocco. Dass Länder wie Portugal oder Frankreich trotz relativ hohen Impfquoten keinen Einbruch der Geburtenrate feststellen, spricht ebenfalls gegen einen direkten Kausalzusammenhang.

Gerade der Blick auf andere Länder verdeutlicht: Eine simple Antwort auf die komplexe Frage, wieso die Geburtenrate zurückgeht, gibt es nicht.

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Thomas V. 6662 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Diese Rhetorik ist einfach ermüden: "ich behaupte nicht, ich stelle nur fest, ich rege zum Denken an..." Das nenne ich Querdenkerrhetorik von Feinsten!  Konstruierte Zusammenhänge, die gar nicht existieren zur Diskussion stellen. Es ist immer wieder dasselbe Thema, Korrelation und Kausalität.

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Zur Erinnerung: Zu Beginn der Impfkampagne standen noch nicht ausreichend Impfstoffe für alle zur Verfügung. Um trotzdem die Bevölkerung bestmöglich zu schützen, wurde eine Impfreihenfolge entwickelt. Die wurde im Juni 2021 aufgehoben.
Unter bestimmten Voraussetzungen konnten auch jeweils schon jüngere Personen geimpft werden (z.B. ehrenamtlich Mitarbeiter im Rettungsdienst/Katastrophenschutz, Jugendarbeiter/-betreuer, etc.).

@Angela: "Thorsten, das stimmt nicht, dass die Impfungen für die jüngeren Leute erst im Juli begannen."
Habe ich auch nicht behauptet.

@Ole: "Wie gesagt, ich behaupte NICHT das es einen Zusammenhang gibt. Ich finde es nur sehr auffällig."
Wieso auffällig? Es gab schon immer einen ausgeprägten jahreszeitlichen Verlauf der Geburtenzahlen; mit Höhepunkt ~Juni-August und einem Minimum in den Wintermonaten. Wie kommst du darauf, dass Mitte 2021 bis Mitte 2022 hier etwas besonderes wäre? Und selbst wenn, schon mal einen Gedanken daran verschwendet, dass es andere Gründe geben könnte?
Corona-Erkrankungen, Lockdowns, Social Distancing, häusliche Isolation, Stress/Sorgen/Angst durch unbegründete Impf-Panikmache, Hitze-Sommer/Klimawandel, weniger Stromausfälle, weniger Thailandurlauber, etc., ...

Aber OK. halten wir fest: Ole behauptet nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen Gebrutenzahl und Impfung gibt. Punkt.
Ist für mich ok.


Übrigens, schaut man sich mal die regionale Verteilung der Geburtenraten an, fällt auf, dass sie im Osten Deutschlands deutlich rückläufig ist, während sie im Rest der Republik steigt. Wo hatten wir noch mal die niedrigsten Impfquoten?
Ich behauote nicht, dass es da einen Zusammenhang gibt. Auffällig ist das aber schon...
[https://www.iwkoeln.de/studien/wido-geis-thoene-nicht-ueberall-und-voraussichtlich-nicht-von-dauer.html]

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ole 253 Kommentare Angemeldet am: 25.02.2022

Korrektur:

"Im Mai 2022 die Geburtenzahlen gegenüber der Vormonate (2022 liegen immer noch unter Mai 2021)"

Soll heißen:

Im Mai 2022 steigen die Geburtszahlen gegenüber der Vormonate (2022), liegen aber immer noch unter Mai 2021 

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