07.07.2022
Hallo Thomas, der von mir- sehr weit hergehole Vergleich betreffend ähnlicher Struktur von Vitamin C und Glucose aus einem völlig andern Kontext war absolut kein Volltreffer ins Schwarze. Na ja, lieber mal kreativ voll daneben treffen als stets perfekt ins Schwarze treffen. Ich hoffe, für euch war zumindest etwas zum Schmunzeln dabei.
Eine Sache habe ich noch, ausgehend von einer Aussage von Dr. Strunz. Es geht um langsames Joggen, macht man das so 5-7 mal die Woche, ergibt sich eigentlich kein nennenswerter harter Effekt betreffend dem muskulären Aufbau, das ist eine recht lasche Angelegenheit (aus sicht eines Triathleten). Der entscheidender Punkt jedoch ist der entstehende Sauerstoffüberschuss der im Körper u. a. für anobole Prozesse verantworlich ist. Aus dieser Sichtweise heraus ist die Einnahme von Antioxidantien vertretbar. Viele Läufer nehmen ja Astaxanthin oder Tocotrienole vor dem Lauf ein um entspannter und länger laufen zu können. Einerseits kann man sagen, das ist doch kontraproduktiv betreffend des Muskelaufbaus wenn die freien Radikale neutralisiert werden. Richte ich den Blick auf z. B. längere langsame Läufe und fokussiere mich auf den entstehenden Sauerstoffüberschuss als Motor für mehr körperliche anabole Prozesse, dann sieht die Sache vielleicht doch wieder etwas anders aus. Selbst wenn sich durch Antioxidantien weniger Mitos neu bilden, so ergeben sich dennoch positive gesundheitliche Effekte die man mitnehmen kann.
Triathlon habe ich selbst nie praktiziert, jedoch kann mir hier vorstellen dass Antioxidantien von Vorteil sein können, vor allem in Wettkampfsituationen wenn bereits genug Muskulatur aufgebaut wurden ist.
(Die Fasertypen sind mir bekannt, vor allem auch die Tatsache dass die langsamen Muskelfasern dauerhaft Nahrung (AS) ziehen was sehr hilfreich ist um den Grundumsatz zu erhöhen und Effekte bei der Gewichtsreduktion zu erzielen.)