23.11.2018
Richtig ist: Das wären für eine 75kg schwere Ratte knapp 40g.
Klaro, freiwillige Menschen zu finden für einen LD50 Versuch ist beliebig schwierig
.
Fast so schwierig wie 75kg schwere Ratten.
Deswegen empfehle ich immer den Selbstversuch. Niedrig anfangen und langsam steigern.
Allerdings halte ich 40g für unsinnig (dies nur so am Rande). Zumal es in der Literatur schon pharmakologiesche Dosen im Gramm-Bereich gegeben hat.
Hierzu noch folgendes:
Die Halbwertszeit von Lithium in neuronalem Gewebe ist länger als im Plasma. Während Plasma-Lithiumkonzentrationen Konzentrationsspitzen vier bis zwölf Stunden nach Einnahme erreichen, erreichen die Lithiumkonzentrationen im ZNS wegen der Blut-Hirn-Schranke erst nach 24 Stunden den Peak. Der Peak fällt im Gehirn auch weniger ausgeprägt aus wie im Plasma (Ratio 0,5). Auch wird Lithium im neuronalen Gewebe im Vergleich zum Plasma wegen einer längeren Halbwertszeit von 30 Stunden später eliminiert.
(https://oegpb.at/2014/09/03/dfp-literatur-lithiumtherapie-bei-bipolarer-stoerung/)
Man sieht also, dass die Halbwertszeit relativ hoch ist (z:b. im Vgl. zu Vit C).
Eine tägliche Einnahme ist also unter dem NEM-Aspekt nicht notwendig bzw. evtl. sogar kontraproduktiv.
Aber 1x1g/Woche wird der 75kg-Menschen-Ratte vermutlich nicht schaden!! (und ist einfacher umzusetzen als 3l Hirschquelle pro Tag)
LG
Martin