03.06.2023
Patricia,
schön, dass du anscheinend die Diskussion zur Abwechslung wieder versachlichen möchtest.
Stefan hat zwar wieder mal nur "moving the goalposts" mit einem Salto rückwärts gespielt und schon vor 1-3Jahren diskutierte Vorwürfe gebracht, aber bitte, ich versuche es mal.
Stefans Kritik an einigen Aussagen von Politikern kann ich mich in weiten Teilen anschließen. Die Impfungen sind nicht zu 100% sicher. Sie sind nicht zu 100% wirksam. Sie sind nicht absolut Nebenwirkungsfrei. Habe ich aber auch nie behauptet oder geglaubt. Wer wirklich alle politischen Aussagen 1:1 wörtlich glaubt und für bare Münze hält, kann nur noch als Naivling bezeichnet werden. Erst recht und vor allem, wenn er die gleichen Maßstäbe bei Aussagen von AfD, QD, Die Basis, CA, und diversen Verschwörungsapologeten NICHT anwendet; entsprechende Fragestellungen zu derartigen Aussagen/Behauptungen habe ich oft genug ergebnislos zur Diskussion gestellt .
Anders sieht es bei dem Vorwurf aus, die Impfstoffe wären mit mangelnder Sorgfalt und unter Umgehung gängiger Entwicklungs- und Erprobungsschritte entstanden. Ja, die Impfstoffentwicklung war extrem schnell. Aber weil mit massivem Einsatz hochgradig parallel gearbeitet wurde, behördliche Bearbeitungszeiten und Bereitstellung von finanziellen Mitteln und Kapazitäten deutlich verkürzt wurden. Daten wurden schon in laufenden Studien/Untersuchungen ausgewertet ("Rolling Review").
Insgesamt bescheinigen ja sogar die von Stefan bemühen Quellen den Impfungen eine hohe Wirksamkeit; vor allem in der Anfangsphase.
Und wenn du wiedereinmal bemängelt Geimpfte würden in den ersten 14 Tagen noch sls Ungeimpfte zählen, so ist das doch nur allzu korrekt. Der Aufbau eines Impfschutzes braucht Zeit. Der ist eben nicht sofort nach der Injektion gegeben. Und während dieser Zeit kann man sich natürlich mit Corona infizieren und daran erkranken.
Und natürlich wird es bezüglich Todesursache such falsche Zuordnungen gegeben haben; allerdings in beide Richtungen. Die Frage ist, wieviele? Hier könnte ein Blick auf die internationale Lage ggf. weiter helfen.
Warum allerdings Hohes Alter und/oder Vorerkrankkungen relstivierend auf die Todeszahlen wirken sollten erschließt sich mir nicht. Steht dahinter ein verkaufte Einstrllung, "auf die kommt es nicht an", "wenn die sterben ist das nicht so schlimm"? Sind es Alte und Vorerkrankte nicht Wert, dass man sie bestmöglich (medizinisch) Schützt? Auch ggf. durch moderate Einschränkungen der Allgemeinheit?
Man hier aber sicher deutlich stärker auf die Belange und Wünsche der Betroffenen eingehen können und sollen (Isolation, etc.).
Aber all das ändert und relativiert nicht im Geringsten die Desinformstionen, Lügen, Gewalt und Verunsicherungen durch das, was ich mal als QD-Szene bezeichnen möchte, die auch rückblickend, im Lichte erweiterter Erkenntnisse weder relativiert noch zurück genommen wurden. Ich erspare mir die erneute Auflistung.
PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.