"Thorsten St. wird Dir unverzüglich vorrechnen, dass die 424.177 Fälle von Fatigue angesichts der milliardenfachen Impfung in Europa eine lächerlich geringe Anzahl ist,"
Albrecht, sollst auch mal Recht haben.
424.177 Fälle von Fatigue nach Impfung von ~75% von 449Mio. EU Bürgern. D.h. 424.177 von 336.750.000, oder 0,126%.
Und das dezogen auf eine Symptomatik die in der Allgemeinbevölkerung eine generelle Prävalenz im niedrigen einstelligen Prozentbereich hat. Sollte man nicht unbedingt auf die leichte Schulter nehmen, aber auch nicht überdramatisieren.
Und hinzu kmommt:
Angesichts der nahezu identischen Antigensequenz des Spike-Proteins bei Impfung und Infektion scheint ein gemeinsamer Pathomechanismus von LC und PVS plausibel
Wie Albrechts/Oles Quelle ausführt.
Es wäre also interessant zu wissen, wie die vergleichbaren Zahlen nach Corona-Infektion aussehen:
Eine Meta-Analyse von gepoolten Daten aus zehn Kohortenstudien aus UK zeigt, dass die Häufigkeit von Long-COVID-Symptomen mit funktionellen Einschränkungen im Alltag nach 4 bis 12 Wochen zwischen 3,0 % und 13,7 % und nach 12 Wochen zwischen 1,2 % und 4,8 % liegt (Thompson et al. 2022).
Wieder einmal stellt sich die Infektion, als schwerwiegender und komplikationsreicher dar. Je nachdem, auf welche Zahlen man zugreift, Faktor 10 - >100. Aber derartige Relationen und Zusammenhänge wollen unsere Queries ja tunlichst nicht näher thematisieren.
Um ihre "Argumentation" gleich vorweg zu nehmen:
O./A.: Ja, aber häufiger geimpft bedeutet ja auch häufiger infiziert und damit noch höherers Risko für Fatigue.
Th: Das ist aber nach wie vor nur eine Behauptung (mehr Impfung = mehr infektion), die auch durch Wiederholungen nicht besser wird.
O./A.: Kannst du ausschließen, dass bei den Infizierten nicht auch Nebenwirkungen auf die Imfpung zrückzuführen sind?
Th.: Natürlich kann ich das nicht ausschließen. Genausowenig wir ihr sicher belegen könnt, dass genau die Imfung die Ursache ist.