19.06.2022
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski /"Mitochondrien": Bei genetisch bedingter Muskelatrophie (Duchenne-Muskelatrophien): reduziertes Q10, Cystein, Arginin, Vitamin C. Allerdings muss man mit Arginin sehr aufpassen, zu hohe NO-Spiegel können sehr problematisch werden. Unter dem Stichwort "Myopathien" beschreibt Kuklinski, dass eine fettreiche LOGI-Kost ausreicht, eine ketogene Kost die hier von vielen empfohlen wird ist nicht unbedingt notwendig. (Das passt leider nicht zur beschriebenen aktuellen Situation mit Problematik im Fettstoffwechsel.) Es geht um die Bildung von Acetyl-CoA, hierzu werden Cystein, B2, B3 u. B5 als wichtige Cofaktoren erwähnt.
Bei zu geringer Eiweißzufuhr dürfte der Taurin-Spiegel recht niedrig sein, Taurin ist u. a. essenziell für eine physiologische Verdauung von Fetten als Bestandteil der Gallensäuren. Na ja, das ist erst mal nur so ein spontaner Gedanke, der muss nicht unbedingt passend ein. Es ist sicher nicht die einzigste Erklärungsmöglichkeit nur weil es spontan passend erscheint. Ein Hinweis wäre das Auftreten des Stuhl-Phänomens im Zuammenhnbg mit einem bedeutenden Eiweißdefizit, eines das auch ausgeprägter ist als im Vergleich zu frühren Zeiten wo dieses Phänomen mit dem Stuhl bei Eiweißmangel nicht aufgetreten ist.
Wenn bisher die vererbten und genetischen Muskelatropien ausgeschlossen wurden, wie sicher war die Diagnostik? Wurden jemals über eine Uniklinik / Humangenetik entsprechende Tests durchgeführt? Es kommt durchaus vor, dass es bei diesen Verfahren zu Überraschungen kommen kann - seltene Fälle kommen einfach auch einmal vor - die familiäre Beziehungen stark belasten können. Dann ist noch die offene Frage, ob solche veränderten Gen-Strukturen nicht auch unabhängig von der Vererbung entstehen können. Wenn man Duchenne-Muskelatrophien ausschließen kann, dann bleibt noch der Begriff der Myopathien übrig. Abklären lassen die sich vielleicht in den Muskelsprechstunden der Uni-Kliniken. Selbst wenn die kein oder nur ein unzureichendes Therapienangebot haben lässt sich mit einiger Diagnostik da etwas im Bereich Bereich "Orthomolekulare Medizin" oder "Mitochondriale Medizin" nach Dr. Bodo Kuklinski ein sinnvolles Therapiekonzept erarbeiten.