Forum: Gesundheit - Erfahrungen EBV Behandlung

 
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Claudia Ri 1292 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

EBV / Lupus

Unklar bleibt wie spezifisch diese Sequenzen auf dem EBNA2-Protein sind. (Es gibt auch Sequenzen, die einfach sehr weit verbreitet sind.) Dann die Frage: Wenn 95 % der Leute EBV Träger sind und bei der großen Mehrzahl eine stille Infektion vorliegt - Laborparameter bleiben aus -, wie finde ich dann überhaupt seriös eine entsprechde Kontrollgruppe die EBV negtiv ist?

Eine Korrelation ist offensichtlich vorhanden, jedoch verbleibt einiges auch ungeklärt. 

Robert K. 3719 Kommentare Angemeldet am: 14.01.2017

Hallo Patricia,

ich sehe gerade, dass Du gezielt auf EBV fragst: Also ich ernähre mich ja nicht Carnivore, sondern eher 90% Paleo. Ich ernähre mich LowCarb, nicht keto. Ich merke, dass ich ca. 100g Carbs am Tag brauche. Darüber habe ich auch geschrieben. Ich habe Carnivore mal für 10 Tage ausprobiert, das ja. Aber ich persönlich vertrage es insofern nicht, als das mein Körper anfängt, in Stress (Cortisol) zu geraten. Dito Keto, dh Carbs unter 30g. Bekommt mir 1-2 Tage...aber nicht länger.

Ich denke, dass meine schlimme Darmerkrankung (Campylobakter in 2020) der Auslöser war. Das wäre jedenfalls ein typischer Auslöser.

VG,

Robert

Robert K. 3719 Kommentare Angemeldet am: 14.01.2017

Hallo in die Runde,

ich habe ein kleines Update auf Basis neuer Labordaten. Der EBV ist immer noch aktiv, die Behandlung geht weiter. Ich denke inzwischen sehr lange darüber nach, warum der EBV weiterhin so aktiv bleibt, obwohl die Ernährung passt und ich viele Vitalstoffe gezielt einnehme.

Eine naheliegende Antwort lautet: Das Immunsystem ist aus irgendeinem Grund geschwächt. Ein Grund könnte Aluminium sein, welches bei mir (nur im Rahmen der Ausleitung) bis zuletzt deutlich erhöht war. Ich werde daher wohl im Herbst nochmal einen Arzt aufsuchen, um das ggf. fortzusetzen.

Denn mein Aminogramm ist perfekt. Klar, Arginin ist recht niedrig (sollte es ja auch sein), aber alles andere ist voll da, Lysin sogar weit über der oberen Grenze. Das nehme ich ja auch gezielt ein. Schon spannend diese Geschichte.

VG,

Robert

PS: Vorischt übrigens vor diesen Studien: EBV macht dies oder das (MS, Lupus, Krebs, ...). Man hat hier lediglich eine Korrelation...einen Verdacht. Ich sage: Henne/Ei Problem. Ja, EBV tritt verstärkt auf in solchen Personen...eben auch weil das Immunsystem geschwächt ist. Aber das beweist nicht, das EBV der Auslöser ist.

PPS: @Patricia, ich antworte Dir im richtigen Thread auf Deine Frage.

 

Patricia D. 105 Kommentare Angemeldet am: 20.07.2020

Robert, Entschuldigung:

Ich sehe gerade, dass sich bei meinen letzten Kommentar der Satz:

 

im Eingangspost schreibst Du:

dann wurde es extremer mit Keto und Carnivore...um dann zur Erkenntnis zu kommen, dass das nicht jeder verträgt und gerade natürliche Stämme auch so nicht essen, so dass man nun langsam wieder bei Paleo landet“ in das Forum Ernährung


auf den Deinen Thread

Ernährung - Start und Ende: Paleo

bezog, den Du am 19.07.2022 eröffnet hast.

Patricia D. 105 Kommentare Angemeldet am: 20.07.2020

Hallo Robert,

im Eingangspost schreibst Du:

dann wurde es extremer mit Keto und Carnivore...um dann zur Erkenntnis zu kommen, dass das nicht jeder verträgt und gerade natürliche Stämme auch so nicht essen, so dass man nun langsam wieder bei Paleo landet“



Ich habe mich sehr gewundert, dass Du am 12.12.2019 einen Thread Carnivore Diet/Mikrobiom eröffnet hast. Er ist sehr lange geworden, aber er hat mich nicht weiter interessiert und ich habe nur wenig gelesen, da so zu essen für mich undenkbar ist.
Aber es scheint so als sähest Du das inzwischen ähnlich?

Hier in diesem Thread schreibst Du am 01.07., ein halbes Jahre nach Beginn Deiner carnivoren Ernährung:

Ich hatte einen leichten stetigen Leistungsabfall seit Mitte 2020“

Du führst es auf EBV zurück. Könnte es auch mit Deiner Ernährung zusammenhängen, die für mich viel zu einseitig wäre? Ein Körper, der gut ernährt ist, sollte doch mit einem Virus, das 95% der Bevölkerung in sich trägt, fertig werden.

Claudia Ri 1292 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Gäbe es bei dieser Frage nur ene Studie, dann wäre ich doch recht skeptisch, daher die Frage ob es noch weitere Stduien gibt die diesen Verdacht erhärten dass Lupus e. eine Folge von EBV ist? Die gibt es tätsächlich. (Davon abgesehen geht es dann noch betreffend der zuvor genannten Studie darum, ob die auch von anderen Arbeitsgruppen mit demselben Ergebnis duchgefürt und somit bestätigt wurde.)  https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16896283/

Da erhärtet sich der begründete Verdacht bei mir, dass an diesen Aussagen - Lupus e. als mögliche Konsequenz von EBV - tatsächlich etwas dran ist. 

P.S.:/Korrektur:  ??? "wahrscheinläch = wahrscheinlich" 

Claudia Ri 1292 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29662164/

EBV als Haupt-Ursache für Lupus e.? 

 "Strikingly, nearly half of systemic lupus erythematosus risk loci are occupied by the Epstein-Barr virus EBNA2 protein and many coclustering human TFs, showing gene-environment interaction."

50 % der Lupus e. Risiko-Loci   - Loci = physische Position eines Gens ("einer Informationseinheit") im Genom ("Gesamtheit aller genetischen Informationseinheiten") -   sitzen auf dem EBNA2-Protein des EBV-Virus. 

Na ja, irgendwie kann das kein reiner Zufall sein, falls doch,  wie wahrscheinläch wäre das? 

 

 

 

Claudia Ri 1292 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

Off Topic: 

https://www.paracelsus.de/magazin/ausgabe/201905/epstein-barr-das-heimtueckische-virus

Aha! EBV ist Hauptursache für Lupus e. Wenn das stimmt, dann habe auch ich höchstwahrsceinlich EBV in meinem System drin. Hmh, mir ist aufgefallen dass ich nach der Erstimpfung Lupus e. ähnliche Symtome hatte. (Vor vielen Jahren gab es bei mir eine Lupus e. Diagnose.)  Da rfage ich mich, ob es wirklich die mit der Impfung in Verbindung stehenden möglichen Autoimmunantikörper waren, gemäß meinen ersten Annahmen, oder ob eine Rektivierung von EBV mit der Erstimpfung stattgefunden hat. 

"Lupus e.: Im Gegensatz erkranken Menschen, die nicht zuvor mit EBV infiziert waren praktisch neimals daran."

Leider bin ich im Tread weiterhin Off Topic. Wenn diese Aussagen stimmen, dann bin ich zwar EBV-infiziert, habe jedoch keine Erfahrungen mit EBV-Behandlungen. Allerdings werden mir jetzt einige Aussagen von Dr. Strunz im Zusammenhang mit EBV und Impfkomplikationen klarer. 

(Link: Eine HP empfiehlt u. a. Fenchel u. Kurkuma.)  

Jasmin 1 Kommentare Angemeldet am: 16.07.2022

Bei mir wurde EBV vor 5 Jahren diagnostiziert. Als Fitness Trainerin plötzlich stärker Leistungsabfall bis so schlimm- dass ich eigentlich so gut wie bettlägerig war. Monate lange Odyssee - von einem Arzt zum andren.Nichts hat geholfen bzw konnte mir keiner helfen. Bis ich zu einer Ärztin kam, die mir hochdosierte VIT C Infusionen verabreichte.200 g alle 2-3 Tage insgesamt 5 Infusionen. Dann 3 Wochen Pause und wiederholt. Zusätzlich eigenblut.Und mikroimmuntherapie von labo life 2LEbV.

Ab da fühlte ich mich schlagartig Besser. Und einkaufen war kein Kraftakt mehr für mich. Und jetzt wenn ich sehr unter Stress stehe oder wieder die Anzeichen einer Reaktivierung spüre, lasse ich mir Vit c Infusionen machen.

Lg Jasmin 

Robert K. 3719 Kommentare Angemeldet am: 14.01.2017

Ich habe mir gerade nochmal den Verlauf von Laura aus 2020 anschaut. Leider ein typischer Verlauf, da der EBV immer "im Fahrwasser" eines anderen Problems oder eben mehrerer, daherkommt. Ich hatte ja bis zuletzt Aluminium stark erhöht, was bekannt dafür ist, dass es das Immunsystem schwächt. Quecksilber war bei mir fast bei 0 nach Provokation (DMPS+EDTA). Aber Aluminium war immer noch sehr hoch. Nicht mehr messbar ohne Provokation, auch kaum messbar durch viele Maßnahmen wie Silizium, Füßbäder + Spule usw usw...aber nach EDTA (das leitet Alu aus) viel zu hoch. Sonst im Blut auch kaum noch nachweibar. Dh. irgendwo hat der Körper das eingelagert...die Frage ist nur: wo. Das könnte auch ein Grund sein, dass bei mir der EBV Fuss fassen konnte, denn viele andere Probleme (HI, Darm, Quecksilber, Schilddrüse, Ernährung, usw) habe ich sehr gut im Griff bzw. überhaupt keine Probleme mehr. Ggf. muss ich mich dazu durchringen, doch wieder SM im Hinblick auf Alu auszuleiten.

Eine Sache aus Lauras Thread kann ich noch aufklären:

Sie schriebt in 2020 "ebv-ebna igg (Langzeitantikörper) negativ wieso auch immer(?), igm auch negativ"

Also IgM hatten wir, der ist idR nur beim aktiven Erstverlauf erhöht und auch da nur in den ersten Wochen. Der EBNA zeigt sich nur in 90% der Patienten. 10% aller Patienten stellen diesen AK nicht her. Warum weiß man nicht.

VG,

Robert

 

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