@Robert: wenn man stressresistent, merkt man diesen nicht und denkt sich, mir passiert nix, Burnout bekomme ich nicht ... Dabei läuft man sehr lange schon auf 200 %.
Wenn man dann krank wird (Psyche, Krankheit, oder aktivierter EBV....) ist man auf einmal nicht mehr so stressresistent oder erschöpfter.
Bei mir ist es wie bei Dir. Habe früher mich auch schlechter ernährt. Allerdings war ich deutlich schneller aus der Ruhe zu bringen und schnell nervös als entspannte Menschen.
Ich denke es läuft folgendermaßen ab:
- Erstinfektion mit EBV in der Jugend (Küssen)
- Infektion, Stress, Krankheit -> schwächt das Immunsystem
- EBV Aktivierung
Es könnte auch die Kombi sein: Stress + Infektion. Daran glaube ich fast eher. Oder sehr viel Stress. Bei mir kam EBV einfach durch sehr viel Stress (Hörsturz und Cortison). Hätte ich das Cortison nicht genommen, wäre der EBV nicht aktiviert worden. Mit Sicherheit....
Depression/Angststörung (ich nehme jetzt auch mal Streß dazu) kommen erst, wenn eine Grenze übrschritten wird. Diese ist individuell unterschiedlich und setzt sich aus eingen Faktoren zusammen und kann sich summieren. Irgendwann wird die Grenze überschritten und es treten Symptome auf. Nun ist die Frage, wie kommt man wieder weit unter die Grenze? Geht das überhaupt? Oder muss man immer damit leben, so kurz unter der Grenze zu hängen.
Ich würde sagen, man kommt auch weiter runter, dass braucht Zeit und das System muss erstmal entreizt werden. Es ist nicht so einfach....
Eine Theorie warum auch Du mit Stress schlechter fertig wirst. Kann aber auch nur zu wenig Energie sein :-) oder banal der Eiweißspiegel....
LG, Caddel