03.07.2022
Weiterhin Off-Topic, da mir selbst keine EBV-Inf. bewusst ist. Bin im Thread als Gast, wenn das nicht in Ordnung ist, dann bitte einfach dieses kurz schriftlich dokumentieren.
Hallo Robert,
da gibt es eine Tematik zu der ich leider gar keine Dokmente habe, da wird auch im Netz nix zu finden sein. (Vielleicht mir Suchmaschinen die für wiisenschaftl. ausgelegt ind.) In einem Podcast von Kekulè ging es um neurortope Viren, EBV fällt da mit rein. Die können in den Gliazellen (Stütz- u. Abwehrgewebe) des Gehirns über lange Zeit im Körper ohne irgenwelche Sympomatiken verbeiben, jedoch werden die bei Stress aktiv.
Lange Zeit wurde davon ausgegangen, dass das Lymphsystem im Körper und das Lymphsystem im Gehirn zwei voneinander unabhängige Systeme sind. Dann fand man bei der Sezierung von Mäusen heraus, dass das bei Mäusen - entgegen der Meinung die davor bestanden - sich so verhält: Die lymphsysteme vom Körper und vom Gehirn sind miteinander verbunden, da gibt es ein System von schmalen gängen, mikroskopisch klein, vorerst völlig unscheinbar. Dann haben einige sich den Menschen genauer angeschaut, mit feineren Techniken untersucht, das Ergebnis deckt sich mit dem Mausmodell.
Das Virus kommt in den Körper, verbleibt in bestimmten B-Lymphocyten, diese Lymphsysteme von Körper und Gehirn haben Verbindungen. Die zuvor erwähnten neurotropen Viren sind oft - in der Regel - nicht serologisch erfassbar. Erst ab dann, wenn es zu Komplikationen kommt durch Stressauslöser. Die Befunde, die Kekulè ansprach kamen alle aus der Pathologie und stammten aus Sezierungen, nachverfolgbar waren sie in Fällen wo die Kranenakten der Verstorbenen eingesehen werden konnten.
Kayser schreibt von "immortalisierten" B- Lymphozyten, allein das lässt tief blicken. Faktisch sind diese Zellen unsterblich. Das Virus sitzt im Immunsystem, in unsterbchen Zellen - da kommt man direkt auf den Gedanen dass es sich um eine Art Krebsvorstufe handeln könnte - ,das macht die Therapie noch einmal schwieriger.
Es gibt da diese Berichte von Therapien mit hochdosierten intravenösen Vitamin C auch bei EBV, hier wurde in manchen Terapien die Vitamin C-Menge total ausgereizt, mit bis zu 150 oder gar 200 g Vitamin C in einer Sitzung bei einer gewissen Anzahl von Einzelsitzungen. Vielleicht ist es genau so eine Therapieform die gegen EBV am wirksamsten ist. Den ganzen Körper bis in die kleinste Ecke mit Vitamin C überfluten, so dass auch jeder Lymphozyt eine ordentliche Menge Vitamin C abbekommt, auch jede einzelne Gliazelle im Gehirn. Ich frage mich ich da schon, ob bei EBV diese "Uralt-intravenös-Megadosierungsprotokolle" nicht auch heute ihre Berechtigung haben, jedoch wird es immer schwieriger im Netz hierüber Inforamtionen zu finden. Wenn man derartige Protokolle findet, Vor- und Nachuntersuchungen der B- Lymphozyten sind darin nicht enthalten.
Da fragt man sich, wie kommt Dr. Strunz dazu, zu behaupten dass 90 % der Leute Virusträger von (inaktivem) EBV sind? Wenn ich mir so betrachte, was ein Prof. Kayser aus Zürich da in diesem Buch geschrieben hat, dann kann ich die Schätzung von Dr. Strunz nachvollziehen.
LG, Claudia // (Infos = Memos, habe leider keine entsprechenden Web-Seiten. Sorry.)