16.03.2019
Guten Morgen Thorsten,
"Du willst jetzt nicht wirklich ein ethisch und moralisch fragwürdiges Experiment...."
Ich bin 100% bei Dir, dass das ein moralisch fragwürdiges Experiment war. Gab aber noch perversere, zB in Finnland hat man Neugebohrene auf eine fast fettfreie Ernährung gesetzt. Einfach nur pervers.
Aber nicht das Thema hier. Es gibt nunmal die Ergenisse der Studie. Und einige Personen waren auch gar nicht so krass reduziert worden in den Kalorien! Aber:
Die Minnesota Studie ist nicht die einzige, die aufzeigt, wie der Mensch bei Kaloriendefizit, also das was Du vorschlägst, reagiert.
Es ist eine von sehr vielen Studien.
Eine hat St. Phinney mit Volek gemacht (auch unter sagen wir mal "normalem Essen"). Und sie beobachten (wie A.Keys), dass die Menschen anfangen, nur noch über Essen nachzudenken. Alle Gedanken kreisen ums Essen...werden depressiv usw usw usw.
Dito der Erfahrungen meiner Ma mit ihrer damals auch übergwichtigen Freundin. Die fingen an zu phantasieren!
DESWEGEN funktioniert das nicht. Wenn Du nicht ketoadaptiert wärst, würde ich Dir ja glatt empfehlen: Probier es mal aus ;-)
Ach ja...auch exakt die Erfahrung von Ron Rosedale, der auch 40 Jahre Patienten behandelt hat. Mit einer Insulinreduzierenden Diät (er mag den Begriff Keto-Diät nicht).
VG,
Robert
PS: Und nein, Noakes und Inkinen sind keine DT1, die sind DT2...warum? weil die ausschließlich KH "gefressen" (große Mengen) haben...sie wollten beide einen rein auf KH aufbauenden Stoffwechsel. Kein Fett. Das war das Ziel für solche Profisportler...