21.05.2016
Da ja jetzt schonn einige Beiträge lang von mir und über mich diskutiert wurde, hier noch ein paar Bemerkungen / Anmerkungen von mir.
Vorweg, Max, danke für die Blumen. Natürlich freut es mich, wenn ich es schaffe, mich nachvollziehbar und verständlich auszudrücken.
Ich verfolge übrigens weder monetäre Interessen, noch finanzielle Vorteile mit meinen Beiträgen. Auch bin ich nicht im Handel oder in der Bewerbung von Büchern und NEMs involviert und biete auch keinerlei Gesundheitsdienstleistungen an oder vermittele sie.
Letzten Endes bin ich nicht zuletzt durch Dr. Strunz für die hier diskutierten Gesundheits- und Ernährungsthemen sowie Lebenweisen und -philosophien interessiert und sensibilisiert worden (News & Forum). Dr. Strunz demaskiert Schrottstudien, indem er ihre Schwächen aufdeckt und auch (methodische) Fehler aufzeigt. Er fordert nicht zu Unrecht, aktiv zu werden und auch selber nachzudenken. Wenn ich das mache, komme ich(!) unweigerlich zu dem Schluß, dass auch bei den Ausführungen und News von Dr. Strunz ab und an etwas im Argen liegt.
Manch einer nennt diese strunzschen Ausführungen pointiert oder plakativ. Ich nenne sie undifferenziert. Und meiner Ansicht bergen undifferenzierte Aussagen zu Gesundheitsthemen ein großes Potential flasch aufgefasst und umgestzt zu werden, ohne den persönlichen Kontext oder den der News ausreichend zu beachten. Wer auf der Suche nach Lösungen ist, weil er (gesundheitliche) Probleme hat bevorzugt natürlich einfache Lösungen; auch für Komplexe Probleme (Läuse und Flöhe; es gibt aber auch noch Milben und andere Parasiten). Meine Lebenserfahrung als Ingenieur sagt mir, dass es im Allgemeinen keine einfachen Lösungen für Komplexe Probleme gibt. Eine Beachtung des Kontextes ist essentiell. Wenn ich mich an einer entsprechenden Diskussion beteilige, weise ich natürlcih auf deratige Inkonsistenzen hin (wenn sie mir auffallen). Frei nach Luther: "Hier stehe ich. Ich kann nicht anders."
Wenn ich lesen muss, dass bestimmte Interventionen nur Vorteile und keinerlei (!) Nachteile haben, stelle ich das in Frage. Erst recht, wenn es andere, ebenfalls hochwertige Quellen gibt, die belegen, dass es durchaus langfristige negative effekte geben kann (Stichwort Low-/No-Carb und metabolische Flexibilität). Schon allein die Lebenserfahrung und die gelebte Realität zeigen mehr als deutlich, dass es keine Intervention gibt / geben kann, die nur positive Effekte hat / haben kann, ohne einen wie auch immer gearteten Kontext zu berücksichtigen.
Ich habe echt Probleme, Mitmenschen verstehen zu können, die diese Umstände nicht wahr haben wollen oder akzeptieren können, sonder nur einseitig schwarz oder weiß sehen können. Das ist für mich schon ein "-ismus", der mehr dogmatisch als fundiert daher kommt.
Sollte ich mit meinen Ansichten oder Ausführungen falsch liegen oder über das Ziel hiaus schießen, nehme ich gerne fundierte (!) Gegenargumente an und überdenke und ändere meine Ansicht und Einstellung.
LG,
Thorsten St.