31.08.2024
Gerade lese ich in einer Umfrage der regionalen Tageszeitung, wie die Menschen mit der Augusthitze klarkommen. Wie gesagt, Schleswig-Holstein "Hitzetemperaturen" um die 25 Grad (...)
Tatsächlich sagen 28%, die "Hitze" belastet sie, 21% empfinden es teilweise als Belastung.
Also knapp 50% der ...befragten...Bevölkerung, empfindet Temperaturen um die 25 Grad als belastend! Das finde ich allerdingst verblüffend, zeigt es mit doch genau das, was ich gestern schrieb, die Menschen haben ein viel zu kleines Toleranzfenster, betreffend Temperaturen!
So etwas entsteht bei einer Zimmer-Hock-Kultur. Dieses noch mit Hitzeschutzplänen auszubauen halte ich nicht gerade für zielführend.
Eigentlich ist es wie mit der Ernährung - der gesamte Lifestyle ist unserer Natur inzwischen derart entfremdet, schon leichte Abweichungen von der Norm lösen Probleme aus.
Wie gesagt, Hitze wird größer/gleich 30 Grad definiert. Hier oben treten diese Temperaturen eigentlich nur auf, wenn sich ein Gewittertief nähert, das auf der Vorderseite die heisse Luft ansaugt. In der Regel wird diese innerhalb eines Tages von der nachfolgenden Kaltfront ausgeräumt.
Wetterlagen, die längere Zeit Temperaturen über 30 Grad generieren, sind selten.
Da benötigt es keinen Schutzplan. Aber die Menschen reagieren ja schon, wenn die Temperatur über 20 Grad steigt. Da sollte es möglich sein, sich daran anzupassen. Einfach mal rausgehen und den Sommer genießen, seine Aktivitäten, das Essen dem Wetter anpassen und nicht immer versuchen, seine Umwelt an sich anzupassen.
Mir fällt immer wieder auf, dass viele Menschen immer den selben Tagesablauf haben, völlig eingefahren. Diese Leute haben dann natürlich Probleme damit, wenn sich die Umwelt außerhalb bestimmter Parameter bewegt und das bezieht sich nicht nur auf die Temperatur.