28.02.2021
Lieber Albrecht,
wie ich schon an anderer Stell schrieb, wer Angst vor der Mutation seines eigenen Genoms durch den Impfstoff hat, sollte das als Chance begreifen.
Aber Spass beiseite. Ja, diese grundsätzliche Möglichkeit besteht; hat ja auch niemand hier in Abrede gestellt.Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering (im AstraZeneka Impfstoff kommen Adenoviren zum Einsatz => geringere Neigung zur genetischen Rekombination). Auch mag sich die Menge von 25-50Mrd. Viren groß anhören, ist sie aber nicht, verglichen mit einer Virusinfektion. [Randbemerkung: das ist eine Spanne von Faktor 2. Genauer kann das nicht beziffert werden? Vergleiche deine Frage zur Corona-Virus-Größe)
Darüber hinaus ist das auch kein ungewöhnlicher Vorgang. Je nach Quelle besteht unser Erbgut zu 2/3 bis 3/4 aus solchen integrierten Virensequenzen. Die bloße Häufigkeit (oder besser: Seltenheit) dieses Prozesss sagt auch noch nichts über die Gefährlichkeit aus. Die Betroffenen Zellen werden vom Immunsystem i.d.R. mit vernichtet; so wie andere, vireninfiltrierte Zellen auch.
Also, bevor mit solchen aufgebauschten "Horrormeldungen" Verunsicherung betrieben wird: beziffert doch mal die Risiken im Vergleich zu einer schweren bis tödlichen Covid-19 Erkrankung (~2-2,5% der positiv Getesteten).
Doc. Strunz weißt ja auch regelmäßig darauf hin, das jeder Mensch jederzeit entartete Zellen / Krebszellen im Körper hat. I.d.R. werden die vom Immunsystem in Schach gehalten.
Wie sieht es da mit den rekombinanten Viren-Mensch-Krebszellen aus? Gutartig, bösartig, welcher Krebs? Heilbar? Wachstumsrate?
Doch nur der Versuch weiter Angst und Verunsicherung zu verbreiten? An der ja vor knapp einem Jahr die ganzen Corona-Toten "in Wirklichkeit" gestorben sind? Angeblich, unbelegterweise.
LG Thorsten