26.02.2021
Albrecht,
"die WHO bringt ein Entschädigungsprogramm für Impfnebenwirkungen auf den Weg, wo doch jeder weiss, dass die Corona-Impfungen nicht nur hochwirksam, sondern darüber hinaus frei von Nebenwirkungen, also sicher, sind"
Beleg doch bitte erst mal deine Strohmann-Argument-Behauptung, dass irgendwo ernsthalft behauptet wird, die Corona-Impfung sei "frei von Nebenwirkungen"! Es ist typische Querdenker/Covidioten Taktik, Aussagen zu kritisieren / zu widerlegen, die gar nicht gemacht wurden.
"https://www.cnbctv18.com/healthcare/who-launches-compensation-program-for-vaccine-side-effects-under-covax-8399671.htm"
Ja, unbedingt mal lesen, um was es da eigentlich geht! Hier mal eine Deepl-Übersetzung:
Es ist der erste und einzige Mechanismus zur Entschädigung bei Impfstoffverletzungen auf internationaler Ebene. Die Weltgesundheitsorganisation hat im Rahmen ihres COVAX-Impfstoffverteilungsplans das "No-Fault-Entschädigungsprogramm" für 92 Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen eingeführt. Das Programm bietet berechtigten Personen bis zum 30. Juni 2022 eine Entschädigung für alle seltenen, aber schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse im Zusammenhang mit Impfstoffen, die von COVAX verteilt werden.
Als die COVID-Impfaktionen weltweit begannen, kamen Fragen auf, wie mit Entschädigungsansprüchen umgegangen werden würde, wenn es zu ernsthaften Nebenwirkungen kommt. Dies war vor allem in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ein Thema.
Die meisten Länder, darunter auch Indien, haben noch kein Haftpflichtprogramm für die derzeit laufenden Impfungen.
Diese von der WHO organisierte pauschale Entschädigung soll alle Ansprüche vollständig und endgültig regeln. Laut WHO bietet dies den Ländern ein schnelles, robustes und transparentes Verfahren, um Entschädigungen zu erhalten, und macht den Weg zu den Gerichten überflüssig.
Es geht also darum, erst mal grundsätzlich einen Entschädigungsmechanismus für (ärmere) Länder aufzubauen, die diesbezüglich keine nationalen Regelungen/Lösungen haben. In der Bundesrepublik bzw. der EU gibt es bereits entsprechende Lösungen / Verfahren.
Übrigens: auch hier wird keine Nebenwirkungsfreiheit behauptet. Man will einfach Vorsorge für den (seltenen) möglichen Fall eines Impfschadens treffen.
Der Umstand, dass du für den Betrieb eines KFZ eine Haftpflichtversicherung abschließen musst, ist ja auch nicht gleich eine Unterstellung, dass du einen Unfall verursachen wirst.
LG
Thorsten