Tja Thorsten so unterschiedlich wird die Klimawandel offenbar bewertet. Vielleicht liegt es daran, daß es in Ländern mit riesigen Waldflächen, die praktisch noch Urwälder sind und keine Wirtschaftsplantagen, wie in Deutschland, immer wieder zu großflächigen Waldbränden kommt - dieses Mal uferte es sehr aus, aber es ist ein im Grunde genommen, ein natürlicher Vorgang.
Es ist eben nicht so, dass ein Waldbrand den Wald unwiderruflich zerstört. Im Wandel trägt er zur Verjüngung bei. Bestimmte Teile des Waldes werden verbrannt, andere überleben, treiben neu aus. Die frei werdenden Flächen werden schnell wieder durch nachwachsenden Jungwald besiedelt. Es ist praktisch das, was bei uns der Förster veranstaltet, wenn alte Bäume dem Wald gezielt entnommen werden und junge Bäume nachgepflanzt werden, oder direkt nachwachsen.
Die Natur geht nur etwas brachialer vor, dafür schafft sie aber einen Wald, der deutlich resistenter auf den Klimawandel reagieren wird und der nicht von jedem größeren Sturm niedergemäht wird, wie unsere gehegten Fichtenforste.