Hallo Thorsten,
folgt man dem angebenen Link der pharmazeutischen Zeitung, so muss man wohl feststellen dass es hinsichtlich Genetik und "Mitochondrik" übelste und nicht mehr reparable Prozesse gibt.
Wenn die Mitos in Nachbarzellen wandern können, könnten sie sich ja erst teilen, den unguten Teil in der Zelle belassen um dann mit dem besser ausgestatteten System in die Nachbarzelle einwandern, während die Ursprungszelle die Apoptose einleitet. Vielleicht gibt es da eine positive Selbstregulierung durch "Exodus". Irgendwie trau ich das den Mt zu, der Körper muss einfach auch Selbsheilungskräfte hinsichtlich der MT haben. So würden sich ungesunde Systeme ggf. noch verbessern können, bzw. müssten sie sich nicht zwangsläufig verschlechtern. Jedoch: Was bringt es zu spekulieren? (Obgleich ich mir wünschte, es wäre so.)
Ob es zukünftig möglich sein wird, MT`s zu transplantieren? Sie mit Mikro-Pipetten aus dem Gewebe zu entnehmen, mit neuer DNA zu beimpfen und dann wieder zielgenau in die Organe des Körpers einzusetzten? Noch einfacher wäre es, intakte MT`s mit Mikropipetten in die Zellen des Zielgewebes einzuführen, was jedoch voraussetzt, dass es keine immunologischen Reaktionen von Abstoßung gibt. Theoretische Pläne dürften da wohl schon in einigen Köpfen der Wissenschaftler vorliegen. (Ist jedoch nur eine Vermutung.)
LG
Claudia