28.02.2023
"auffallende Zahlen herausschreibe, die vermutlich jeder mit der eingespritzten genbasierten Substanz in Verbindung bringen könnte"
Dann, bitte, bringe sie doch mal mit den Impfungen in Zusammenhang. Erkläre Jemandem mit "der eingespritzten genbasierten Substanz" (könntest du das vielleicht mal näher beschreiben/definieren, was du darunter verstehst?) mal diese Verbindung. Wie Greg und auch ich schon mehrfach geschrieben haben: Januar 2021, auf den du deine Zahlenakrobatik aufbaust, ist die Impfkampagne gerade erst zaghaft angelaufen; und zwar bei den Personen, die der höchsten Riskogruppe zuzuordnen ware (Alte + Vorerkrankte). Gleichzeitig gab es eine Coronawelle mit teilweise über 800-1000 Coronatoten täglich. Das erklärt schon nahezu alleine den von dir krampfhaft den Impfungen zugeschriebenen Anstieg.
"dann muss dagegen vorgegangen werden. An den Zahlen ist nicht zu rütteln."
Richtig. Die Zahlen können als korrekt angesehen werden; ganz im Gegensatz zu Patricias Schlussfolgerungen. Und ja, es wurde "dagegen vorgegangen", bzw. etwas getan. Es gab verschiedene Maßnahmen, um das Corona-Infektionsgeschehen zu verlangsamen und die Immunsysteme vieler Menschen durch eine vergleichsweise gut verträgliche und wirksame Impfung auf eine mögliche kommende Coronainfektion vorzubereiten; um die Kompetenz des Immunsystems zu erhöhen. Und, wir erinnern uns, für den Wild-Typ, sowie die Varianten Alpha bis Delta bot die Impfung einen hohen Infektionsschutz und einen noch höheren Schutz gegen schwere/schwerste Infektionsverläufe; auch und gerade bei Personen mit schwächeren Immunsystemen.
Nichtdestotrotz kam es leider trotzdem in Einzelfällen zu schweren Impfnebenwirkungen. Aber auch hier muss die Frage zulässig sein, wie es den Betroffenen im Falle einer "echten" Coronainfektion ergangen wäre. Ich sehe es da so wie Greg, ein zu sehr geschwächtes Immunsystem kann ggf. auf die Impfung überreagieren und zu schweren Nebenwirkungen führen. Ein kompetentes Immunsystem hätte wahrscheinlich eine gute Chance gehabt, eine Infektion auch so zu überstehen. Allerdings gehe ich davon aus, dass auch ein kompetentes (besser: potentes) Immunsystem durch den "Lerneffekt" durch die Impfung noch besser wird. Selbst der Intelligenteste wird keinen Schaden nehmen, wenn er auf eine neue Herausforderung durch eine Übungsaufgabe vorbereitet wird.
Spannend ist die Frage impfen oder nicht für alle Jene, die weder sicher ein extrem schwaches Immunsystem, noch ein extrem starkes Immunsystem haben. Quasi der Durchschnittsschüler, der die Bewältigung der ihm gestellten Herausforderungen mit regelmäßiger Übung immer besser schaffen könnte. Wird er durch die Übungsaufgaben überfordert oder unterfordert? Wer weiß(!) schon genau, wie Leistungsfähig sein Immunsystem zu jedem Zeitpunkt wirklich ist?
"Ihr könnt davon ausgehen, dass Thorsten diese sorgfältig nachgeprüft hat."
Ja, natürlich. Ich bin es gewohnt, selber zu recherchieren und zu denken. Und ja, an den reinen Zahlen gibt es nichts zu kritisieren; nur an den daraus gezogenen Schlussfolgerungen.
"Also muss gegen den Übermittler dieser schlechten Botschaft vorgegangen werden."
Nicht gegen den Übermittler, sondern gegen die "Botschaft". Der Übermittler bring sich selbst in Misskredit; durch das Aufstellen haltloser Behauptungen und Kausalitäten obwohl nicht mal eine Korrelation gegeben ist.