Claudia, ich habe erhebliche Zweifel an der Aussage "die Impfung schützt vor schwerer Erkrankung (Omikron)". Schwere Erkrankung ist bei Omikron selten zu beobachten. Insofen relativiert sich die o.g. Frage sowieso. Nach meinen Beobachtungen, Gesprächen mit einigen Ärzten und persönlichen Erfahrungen zeichnet sich ein anderes Bild. Bei Omikron ist es aus meiner Sicht demnach völlig egal ob die Leute geimpft sind oder nicht. Einige selbst vierfach Geimpfte hatten einige Mühe mit Omikron. Die mir bekannten Ungeimpften hatten eher weniger Probleme und schon gar keinen schweren Verlauf. Heute der Gipfel. Die ungeimpfte 90-jährige Nachbarin hat seit 5 Tagen null Symptome. PCR test ist nach Schnelltest auch positiv. Mein Gefühl ist, dass die Impfung bei Omikron nutzlos ist. Wirklich empfohlen wird die vierte Impfung eigentlich auch nur von Lauterbach, der aber nur auf eigene Daten hinweist. Manchmal - so sehe ich es bei dem ganzen Datensalat und den Pharmabeeinflussungen- ist es hilfreich auf eigene Beobachtungen zu gucken. Vielleicht verändert sich der Virus zu schnell um die Impfungen anzupassen. Pandemie der Ungeimpften sehe ich aber widerlegt und viele Ärzte sehen es genauso aus ihren täglichen Erfahrungen.
Forum:Infektion & Prävention - impfen gegen corona
Thorsten
114 Kommentare Angemeldet am: 10.02.2022Thorsten
114 Kommentare Angemeldet am: 10.02.2022Thomas, niemand hat behauptet dass das Virus keine Nebenwirkungen hat. Lauterbach hat von nebenwirkungsfreier Impfung getwittert, was ja nachweislich nicht stimmt und jetzt selbst eingeräumt wird.
Claudia Ri
1441 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019Da frage ich mich ob eine Impfung am Kankenstand etwas ändern würde. Da müsste man schauen, wie sich der neue angepasste Impfstoff auf Omikron großflächig auf die zur Zeit zirkulierenden Virenstämme auswirkt. Erstens ist der aktuell nur begrenzt verfügbar, zweitens müsste er sich betreffend der neueren Subvarianten von Omikron erst noch beweisen ob er denn tatsächlich die Krankheitstage bei Infektion wesentlich verkürzt, drittens dürft auch die derzeitige Hitzewelle ihren Teil dazu beitragen dass die Leute allgemein eine Virusinfektion eher schlecht wegstecken weil bei vielen der Kreislauf ungünstig auf die Temperaturen reagiert.
Wer zuvor bereits geimpft wurde wird wohl keine Schwierigkeiten mit Impfnebenwirkungen haben wenn die Impfung auch vorher gut vertragen wurde. Bei Estimpfungen müsste man das Risiko von Impfnebenwirkungen gegenüber dem Rsiko einer Infektion mit deren langfristigen ungünstigen Auswirkungen vergleichen, da stellt sich die Frage ob es die bei Omikron übehraupt gibt, Immungeschwächte und Risikopatienten mal ausgenommen.
Alle (Arbeitnehmer) schnell mal durchimpfen, damit die Wirtschaft keinen Schaden nimmt durch massive Krankschreibungen die man mit der Impfung zahlnmäßig und im zeitlichen Verlauf reduziert? Hierzu wäre in potenter Impfsoff nötig, wahrshceinlich ist die Wirkung des neuen Impfstoffs auf Omikron-Subvarianten, für die er nicht ausgelegt ist, viel zu lasch um einen durchschlagenden Erfolg gewährleisten zu können. Außerdem ist es schon auffällig, dass gerade in der Hitzewelle die Krankschreibungen und auch die Krankheitszeiten zunehmen. Wenn diese Impfkampagne stattfinden würde und erfolgreich beendet wäre, so steht wahrshceinlich - oder auch schon vorher - die nächste Immun-Escape-Omikron-Subvariante vor der Tür.
Carlos das stimmt doch hinten und vorne nicht. Wenn ich schon lese das Virus hat keine Nebenwirkung sofern man es überlebt. Ok, Ableben muss man nicht unbedingt als Nebenwirkung zählen (Ironie aus)
Die Nebenwirkungen des Virus waren bis zur Delta Variante durchaus relevant. Dazu zähle ich nicht nur das LongCovid. Sie traten deutlich häufiger auf, als bei der Impfung. Aber das haben wir alles schon zig Mal durchgekaut.
Eigenartig finde ich aber, dass Lauterbach auch bei der jetzigen Variante nicht den geringsten Unterschied in seiner Argumentation erkennen lässt.
Es ist nicht 1 Person von 5000, sondern 1 Impfung von 5000, d.h. je mehr Impfdosen (bisher gehören 3 Impfungen zur Grundimpfung) , desto mehr Personen sind von chweren Impfnebenwirkungen betroffen.
Wie konnte das, bei den bestens getesteten Impfstoffen aller Zeiten, nur passieren dass diese Information, die vor 1 Jahr vehement abgestritten wurde von sog Wissenschaft, Medien und Politik, geschehen?
Thorsten
114 Kommentare Angemeldet am: 10.02.2022Im August 2021 fragte Lauterbach noch auf Twitter, „weshalb eine Minderheit der Gesellschaft eine nebenwirkungsfreie Impfung nicht will, obwohl sie gratis ist und ihr Leben und das vieler anderer retten kann“.
Vor (jetzt) 19 Stunden bei Twitter. Das Bundesgesundheitsministerium meldet, dass eine von 5000 Personen von einer schweren Nebenwirkung betroffen ist (nach einer Covid-Impfung).
Killerviren, nebenwirkungsfrei.... Wenn sie nicht gestorben sind, leben sie heute noch... Märchenerzähler als Minister kann dauerhaft nicht gut gehen.
ole
253 Kommentare Angemeldet am: 25.02.2022Hej,
die Zahlen aller an oder mit Covid 19 Gestorbenen auch außerhalb der ITS (Deutschland)
über 80 Jahre:
2020: 29.275
2021: 43.127
2022: 17.416
60 - 79 Jahre
2020: 11.839
2021: 23.364
2022: 7.418
35-59 Jahre
2020: 1.533
2021: 4550
2022: 1202
Dies und vieles mehr unter
www.intensivstationen.net
Die überflüssige Verwaltung freizustellen ist sicherlich keine schlechte Idee, die könnten dann in die Pflege oder als Pflegehelfer und Putzkräfte in die Kliniken, oder als Bedienungen in die Gaststätten. Gerade in diesen Berufen wird ja ziemlich oft getestet und dementsprechend fallen ziemlich viele Arbeitskräfte aus, auch wenn sie keine oder kaum Symptome haben. Seitdem es sich herumspricht, dass man einen positiven Test auch dann kriegt, wenn man sich vor dem Testen Milch in die Nase tut, werden es gerade in den ziemlich unangenehmen, anstrengenden und schlecht bezahlten Berufen immer mehr werden, die sich auf diese Art mehr und mehr Urlaubstage holen. Die neuen Varianten von Corona soll man ja auch öfters kriegen, einige kriegen das alle 4-6 Wochen tatsächlich, da fällt das dann nicht auf, wenn es einige ziemlich oft faken.
Sobald das auch die nicht funktionierende Verwaltung spitz kriegen sollte, ist es dann sowieso vorbei mit dem Testen und den Freistellungen, die werden dann Corona auch freiwillig für beendet erklären, ganz ohne Spaziergänger und Impfzwang.
Thorsten
114 Kommentare Angemeldet am: 10.02.2022Deutschland ist verloren. Nichts funktoiniert mehr, obwohl wir einen völlig aufgeblähten Verwaltungsapparat haben. Eine Lösung wäre 80% der Verwaltung freizustellen und in anderen Berufen im privaten Sektor einzusetzen. ES gibt eine Region im aachener Raum, die seit 3 Wochen keine Post bekommen haben (kein Briefträger !). Stattdessen beschäftigt die Verwaltung uns mit blödsinningen Umfragen wie Zensus oder Angaben zur Grundsteuer, die dem Finanzamt sowieso vorliegen.
In Deutschland wurden lt. offiziellen Zahlen 3,9 MIO Impfdosen vernichtet. Das sind nur die von dritter Seite (Ärzte, Apotheken) gemeldeten Zahlen. Es wird vermutet, dass es auf jeden Fall über 10 Mio Dosen sind und jeden Tag verfallen mehr Impfdosen. Lauterbach-ich wiederhole mich- ist ein größeres Problem als Corona. Jetzt versucht er durch völlige Kompetenzüberschreitung die Impfungen an den Mann/die Frau zu bringen. Niemand stoppt den Wahnsinn und manche ansonsten halbwegs intelligente Leute hier unterstützen den Wahnsinn. Die Medien sind auch zu träge um die Person Lauterbach zu durchleuchten. Wir zahlen weiter jede Woche 1 Mrd. fürs Weitertesten. In NL und anderen Ländern gibt es keine Coronamaßnahmen mehr. Man lässt es laufen, weil man die Kosten für unverhältnismäßig hält und zur Normalität übergehen möchte. Bei uns lässt man Wieler weiter seine Zahlen vorlesen, die auch jetzt nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben und Scharlie darf weiter Karl der Große sein.
Claudia Ri
1441 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019Carlos, dieses ganze Chaos in D fing auch u. a. damit an, dass die Sitko seitens der Politik bereits unter der Vorgängerregerung politisch instrumentalisiert wurde. Die Stiko begründete ihre Entscheidung zur Empfehlung von Kinderimpfungen über immungeschwächte Kinder angesichts Delta hinaus damit, dass ungeimpfte Kinder einer gesellschaftlichen Stigmatisierung unterliegen. Bereits aus den damals vorliegenden Daten war klar ersichtlich, dass es keine medizinischen Indikation für diese Entscheidung gibt. Auch die Sache mit der Frage ob Kinder eine Gefahr sind bei der Übertragung des Virus auf Erwachsene ist in D damals offiziell niemals wirklich geklärt wurden. Man hat Drosden vorgeschickt, der hat eine Studie gemacht, diese war - wie so viele Studien bei Coronna - hochumstritten, jedoch wurde auch diese Studie politisch instrumentalisiert.
Auch wenn einige Akteure über universitäre Asbildungen verfügen, allein das ist ken Argument dafür, als dass somit zwangsläufig sinnvolle Entscheidungen getroffen werden. Außerdem sehen die mit ihrem angeblichen hohen Wissen sehr alt aus wenn sie mit Leuten auf gleicher Augenhöhe treffen die eine andere Meinung vertreten. Jahrelang wurden Stöhr, Kekulè, Streeck medial mundtot gemacht. Sinnvolle Ansäzte von Stöhr und einigen Industrieverbänden die vorschlugen die Geschäfte wieder zu öffnen mit einem Maskenkonzept - heute weiß man, dass es funktioniert hätte - wurden im Keim erstickt, einige Politiker hatten diese praktischen Ideen wie ein Boris Palmer, Klaus Ruhe Madsen, keiner von denen wurde großartig unterstützt. Da kriege ich einfach die Wut auf diese ganzen politischen Spechellecker die blind agierend stets den Unsinn von manchen Ministerpräsidenten und Bundespoltikern unterstützen allein um sich ihre Position im System zu bewahren. Was hat das alles mit "höherem Wissen" zu tun? Absolut rein gar nix. Es ist doch kein Wunder, dass viele Länder diese Pandemie sehr viel besser bewältigt haben als D. In D sind die politischen und gesellschaftlichen Strukturen derart verkrustet als dass überhaupt sinnvolle Lösungsansätzt entstehen könnten. Das sehen so auch viele Kommunalpolitiker, unabhängig vom Parteibuch. (Quelle: YT)
Überhaupt, das Beispiel von Boris Palmer, der immer auch etwas quer lag, jedoch verdammt gute Politik für seine Stadt gemacht hatte. Einer der sehrwenigen Politiker, der in der Pandemie positiv aufgefallen ist, ist derweil aus seiner ehemaligen Partei ausgeschlossen wurden. Allein das sagt sehr viel mehr aus über dieses Land als denn politische Sonntagsreden.