08.01.2021
Hallo Albrecht,
""Im ganzen Körper? Hast du da weitere Informationen oder Belege zu?"
Du hast ja die Meinung vertreten, dass der durch die mRNA-Impfung ausgelöste Prozess der als Antikörpergenerator (Antigen) dienenden Spikeproduktion auf die Muskelzellen an der Einstichstelle der Injektion beschränkt bleibe. Woher Du diese beruhigende Sicht hast, hast Du bisher nicht beantwortet."
Diese Sichtweise beschränkt sich nicht nur auf mRNA-Impfstoffe. Und die lokalen Reaktionen (Schwellung, Rötung, Schmerzen) sprechen eben für eine weitestgehend lokale Begrenzung der Reaktionen.
Woher du deine (vermeintlich) beunruhigende Sicht hast, hast du bisher leider nicht beantwortet.
"Ich habe bisher keinen Hinweis gefunden darauf, dass sich das infizierte Antigen auf einen lokal begrenzen Raum im Muskelgewebe beschränkt."
Ich habe bisher keine Hinweise daruf gefunden, dass sich die Antigene / der Impfstoff im ganzen Körper gleichmäßig ausbreitet und wild alle Zellen "befällt".
"Und was passiert dann mit der Zelle, wenn das Antigen die Zelle zur Produktion von Spikeproteinen veranlasst und der Körper erwünschtermassen Antikörper bildet ? Was machen dann die Antikörper mit dieser als infiziert erkannten Zelle ?"
Wenn du so tief in die Thematik einsteigen willst, solltest du bei den entsprechenden Unternehmen/Experten direkt nachfragen.
Du kannst dir aber auch die Frage stellen, "Was passiert mit einer Zelle, die von einem Virus infiziert wird und dieses massenhaft repliziert und zur Infiltration weiterer Zellen freisetzt?".
Antikörper heften sich i.d.R. an das Antigen und markieren/inaktivieren es dadurch.
Aktuell gehen die weltweiten Impfungen schon deutlich in den Millionen-Bereich. Und die "Horror"-Meldungen über anhaltende und/oder schwerwiegende Nebenwirkungen sind sehr überschaubar.
Ja, Impfung ist nicht/nie 100% risikolos und man sollte natürlich genau hinschauen, was da passiert und welche Auswirkungen das hat; auch, ob man Indikationen hat, die gegen eine Impfung sprechen (könnten). Ich sehe aber keinen Grund, so dermaßen mit (bisweilen falschen, an den Haaren herbeigezogenen und teilweise erfundenen) Horrormeldungen Panik und Verunsicherung zu verbreiten. Oft genug werden diese Horrormeldungen und vermeintlichen Impfgefahren auch völlig ohne jede Risikoeinordnung lautstark in Welt posaunt.
Bestes Beispiel: Mutation des menschlichen Genoms durch RNA-Impfstoffe.
Ja, es ist ein theoretisches(!) Szenario vorstellbar(!), das das geschehen kann(!). Dafür müssten aber soviele Randbedingungen passen, dass es extremst unwahrscheinlich wird. Beobachtet oder nachgewiesen wurde dererlei IRL jedenfalls noch nicht (soweit ich weiß). Und selbst wenn diese Gefahr als real einzustufen wäre(!), was sollte die Teil-RNA aus dem Imfpstoff gefährlicher machen, als die komplette RNA aus dem vermehrungsfähigen Virus?
LG Thorsten