06.01.2021
"Jeder muss das für sich selbst entscheiden können vor allem dürfen."
Absolut d'accord.
"Und es darf niemand ausgegrenzt werden, der sich aus welchem Grund auch immer nicht impfen läßt."
Wenn es gesundheitliche Anforderungen und Voraussetzungen für bestimmte Situationen / Jobs gibt, wird ein Betroffener hier ggf. mit Einschränkungen rechnen müssen.
Nicht zu tolerieren sind aber Lug, Betrug, wissentliche Falschbehauptungen und Panikmache, Aufruf zu Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten.
"Das Problem ist ja auch ,dass niemand weiß, welche Langzeitwirkungen durch diese neuen Impfstoffe entstehen."
100% wissen, in der Tat nicht. Aber es gibt mitlerweile eine gute Erkenntnisbasis und Einschätzung. Langzeitfolgen heißt nämlich nicht, dass diese erst Monate oder Jahre nach der Impfung auftreten, sondern dass es so lange dauert, bis genügend Menschen geimpft wurden, entsprechende Symptome/Nebenwirkungen zeigen und diese dann auch mit hoher Sicherheit der Impfung zugeschrieben werden können. "Langzeitwirkungen"/Nebenwirkungen treten i.d.R. innerhalb von wenigen Tagen bis Wochen auf. Allerische Reaktione innerhalb von Minuten bis Stunden. Aktuell gibt es weltweit eine immer schneller steigende Zahl von Geimpften, sodass eine Zuordnung von "Langzeitwirkungen"/Nebenwirkungen relativ schnell erfolgen kann.
Ganz im Gegensatz zur Situation vor einigen Jahren mit Pandemrix und der Narkolepsie. Diese hat eben nicht Monate oder Jahre gebraucht, um sich zu entwickeln. Aber es hat entsprechend lange gedauert, bis es ausreichend viele Geimpfte gab, um den Zusammenhang Impfung <-> Narkolepsie mit ausreichender Sicherheit herstellen zu können.
Und wer mit möglichen Langzeit oder Spätfolgen argumentiert, muss natürlich auch das entsprechende Risiko im Falle der Erkrankung selbst ebenfalls im Blick haben und Berücksichtigen. Und hier fehlt mir ganz klar die Verhältnismäßigkeit.
1000e Corona-Tote zählen nicht, aber eine ohnmächtige Krankenschwester wird gnadenlos aufgebauscht oder sogar als Impftote postuliert. Grotesk.
"Und noch spezieller wird die Geschichte, wenn sich Pflegepersonal im Krankenhaus in grossem Umfang impfen lässt.
[...] Also kann man davon ausgehen, dass das Immunsystem beim Pflegepersonal nicht sehr leistungsfähig ist.
Die Folgen einer flächendeckenden Impfung dieser Personengruppe sind absehbar."
Die Empfehlungen (keine Impfpflicht!) für Pflegepersonal sehen >10 Impfungen vor (u.a. gegen Diphterie, Hepatitis A, Hepatitis B, Influenza, Masern, Mumps, Pertussis, Poliomyelitis, Röteln, Tetanus, Varizellen) und nun eben auch gegen Corona. Die Folgen einer Impfung dieser Personengruppe wären daher mit hoher Wahrscheinlichkeit schon bei den anderen Impfungen absehbar gewesen.
Wieder mal nur beleglose Behauptungen und Panikmache. Aber ausreichend, um Verunsicherung zu sähen.
LG
Thorsten