Hej Thomas,V.
fehlt noch deine 1.Quelle,
und wieder eine klassische passive Datenerhebung (retrospektive Studie), weil die meisten Daten aus Beobachtungstudien (z.B. VAERS, VSD EMA-Datenbanken). Probleme deiner genannten Metaanalyse sind erheblich!
Kein direkter Kausalitätsnachweis - es wird ein Zusammenhang beobachtet, aber nicht bewiesen.
Auch hier wieder: Die Diagnosekriterien sind mangelhaft, weil Beweise wie Troponin-Werte, EKG-veränderungen oder MRT Bilder in vielen fällen schlichtweg fehlen, was zu Fehldiagnosen führen kann
Klassisches Beispiel dafür, das harmlose Brustscherzen als "Myocarditis" kodiert wird
und schon wieder ein viel zu kurzer Beobachtungszeitraum von 7-28 Tagen. Langfristige Folgen wie z,B, Herzinsuffiziens wurden auch nicht untersucht!
Der Vergleich mit COVID-Infektion ist teils unklar weil viele Studien deiner Metaanalyse von " durchschnittlichen" COVID Risiko sprechen ohne genaue Anpassung an Altersgruppe, Virusvariante oder infektionswelle
Erhebliche Datenlücken bei nicht-hospitalisierten fällen. In viele Surveillance (z.B VAERSn PEI) werden nur schwere oder gemeldete Fälle dokumentiert - milde Fälle fehlen, oder werden nicht richtig eingeordnet.