16.03.2021
Das PEI / Herr Cichutek zu den Vorfällen: (Worum es geht:)
Nach ersten Meldungen über Thrombosen mit Todesfolge auch in Deutschland habe seine Behörde, die für die Zulassung von Arzneimitteln zuständig ist, weitere Analysen vorgenommen, sagte Cichutek einem Transkript zufolge. Und „dabei hat sich ergeben, dass doch eine Auffälligkeit da ist, nämlich sechs Fälle von Sinusvenenthrombosen bei Frauen im Alter von etwa 20 bis 50 Jahren. Zwei davon tragischerweise mit tödlichem Verlauf. Es gibt einen weiteren Fall einer zerebralen Blutung mit Thrombose bei einem Mann.“
Die Zahl dieser Fälle liege bei der Menge von rund 1,5 Millionen vorgenommenen Impfungen mit dem Astrazeneca-Wirkstoff über dem Schwellenwert, bei dem dies in der Bevölkerung auch ohne Impfung vorkomme. „Das hat uns bewogen, hier zu empfehlen, die Impfung auszusetzen, bis wir dieses Risikosignal, wie wir das nennen, genauer untersucht haben“, sagte Cichutek. Es seien jetzt weitere Untersuchung nötig. „Das Urteil ist noch nicht gefällt.“
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wissen/pei-chef-erklaert-impfpause-bei-astrazeneca-es-handelt-sich-nicht-um-alarmismus-sondern-um-vorsorge/27009530.html