Forum: Gesundheit - impfen gegen corona

 
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Rainer 41 Kommentare Angemeldet am: 18.08.2021

Hallo Robert,

eins vorweg: ich habe hier im Forum nochmal den Anstoß zu "Low Carb" bekommen und mir dein äußerst informatives Buch dazu geholt. Mir gefällt, dass es wirklich eine Fundgrube ist, sehr gut geschrieben ist und auch stets Quellenangaben enthält- Was ist mit dem "Nicht Kennen" meinte, sind weniger die wissenschaftlichen Grundlagen zu "meinem" Thema Bluthochdruck sondern ein Herausfinden der Ursachen bei mir. BMI, Bewegung, Ernährung habe ich schon erheblich optimiert. Für spezielle Ursachen (Nierenstenose, Tumor etc.) spricht nichts. Der Blutdruck ist vielmehr tendentiell immer zu hoch. Wenn ich dich richtig verstehe, dass alles wissenschaftlich geklärt und beim Einzelnen erklärbar ist, müsste ich doch z.B. zu Dr. Strunz gehen können und sagen: Bitte befreien Sie mich vom Bluthochdruck; ich möchte ohne jegliche Medikamente einen optimalen oder jedenfalls einen altersgemäß (70) "normalen" Blutdruck haben.Und er würde Lebensweise und NEM´s vorschlagen , die das Problem erfolgreich beheben würden. Das kann ich einfach bisher nicht glauben, dass es so einfach ist. Zu einem  (weiteren) "Schulmediziner" gehe ich allerdings nicht. Der hätte entweder (wie bisher) Tabletten im Angebot oder, noch schlimmer, eine weitere Diagnose (natürlich mit noch mehr Tabletten oder gar einer OP, z.B. so schöne Sachen wie Verödung der Nierenarterien) im Angebotsmile. Das hätte auch sehr "stabilisierende" Wirkung auf den Blutdruck, und ich kann stressbedingt noch mehr Pillen nehmen. Und schließlich: Die Diagnose muss ja nicht mal stimmen. Auch Kardiologen können sich irren: Ich kenne jemanden, dem Herzfehler und Fehlfunktionen attestiert wurden, und der über 100 inzwischen ist. Wieder eine andere Person kenne ich, bei der der dringend empfohlene Herzschrittmacher eine gravierende Verschlechterung gebracht hat. Ich gehe davon aus, dass Diagnose und Therapie streng nach den kardiologischen Leitlinien erfolgten.

Viele Grüße

Rainer

 

 

 

 

 

 

Rainer 41 Kommentare Angemeldet am: 18.08.2021

Thomas,

ich gehe davon aus, dass du - ebenso wie ich - auch wenn du grundsätzlich dem "Strunz-Prinzip" folgst, dich bezüglich Corona nicht darauf verlassen möchtest und dich deshalb hast impfen lassen. Ich halte es da mit Max, der hier schrieb: "Eins ist sicher, die Unsicherheit". Manche Strunz-News bestärken mich in diesem Unsicherheits-Gefühl: Eiweiß und Gemüse gegen Asthma, Jod gegen Prostatavergrößerung, Omega 3 als Ersatz für chemische Blutverdünner. Ich hör die Worte wohl, allein der Glaube fehlt mirlaughing. Selbst intensives Blut-Tuning befreit offenbar nicht in allen Fällen zuverlässig von allen gesundheitlichen Störungen; anderenfalls würde hier im Forum doch gar nicht mehr diskutiert. Und es ist nun mal ein Unterschied im Risiko, ob ich versuche, das Asthma durch Eiweiß und Gemüse zu überwinden oder ich ich mit Strunz-Prinzipien versuche, mich gegen eine Corona-Infektion, die auch durchaus trainierte Junge erwischen kann, zu wappnen.

LG Rainer

 

 

 

Thomas V. 3634 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2016

Schneefan, exakt das meine ich: Übergewichtige die sich hier im Forum informieren, etwas für ihr Immunsystem tun... Fühlen sich sicher vor der Erkrankung.

Ich zitiere den Doc: Hauptrisikofaktor ist das viszerale Fett. Mehr muss ich nicht sagen.

 

 

schneefan 9 Kommentare Angemeldet am: 02.03.2021

Ob die ungeimpften Strunzjünger sich besser schlagen werden, bleibt abzuwarten.

Ach, viel interessanter ist doch heute schon die Frage, mit welchen Argumenten sich alle anderen die 4., 7. oder 26. Folge-, "Booster"-, Anschluss- oder Bonus-impfung verkaufen lassen. Wo doch der Impfschutz zeitlich begrenzt sein soll. Über Shot Nr.3 wird ja schon nicht mehr groß gesprochen.

Richtig spannend wird es dann an dem Tag, ab dem Corona ganz urplötzlich Geschichte ist, wie vor gar nicht langer Zeit erst bei der Schweinegrippe. Und bei einigen der Groschen fällt. Aber hey, Nebenwirkungen gibt es ja angeblich so gut wie keine (ist das so?), also immer rein damit!

@Elli
Falls Du das hier liest, ich meine ausdrücklich nicht Dich damit. Es gibt Gründe, sich die Impfung verabreichen zu lassen. Es gibt für andere aber auch Gründe dagegen, und das kommt mir viel zu kurz. Erst recht hier in diesem Umfeld. 


Meine Frage: wie viele der Foristen entsprechen dieser Definition? In der Allgemeinbevölkerung sieht es gruselig genug aus, wie du schreibst, dick ist nass neue normal!

Weder kenne ich diese Zahl, noch wüsste ich, was das zur Sache tun sollte. Dürfen Übergewichtige, die sich hier informieren und vielleicht schon eine Weile FY leben, nichts für ihr Immunsystem tun? Müssen die erst einen KFA <10% haben, oder einen BMI <21, bis z.B. ausreichend D3 oder ein vernünftiges Aminogramm eine Infektion verhindern kann?

Der Punkt ist doch, die Universalschablone mit one-size-fits-it-all passt eben nicht für alle. Die Grundrechtseingriffe gelten aber für alle, und das ist nicht in Ordnung. Erst recht nicht in Ordnung ist die Art und Weise des Dialogs darüber, und damit meine ich nicht mich selbst (mit mir muss man nicht immer freundlich umgehen, wenn man denn das Echo verträgt).


Rainer, wäre die Pharma ausschliesslich gewinnorientiert, würde die auf die Erkrankung setzen, nicht auf die Impfung.

Fällt Dir nichts auf, während Du das schreibst? Sie setzen nicht auf die Erkrankung? Okay, wie viele wirksame Arzneimittel kennst Du gegen eine Covid-Infektion? Was hätte Big Pharma verdient, wenn man einfach nur den D3-Spiegel bei Risikopatienten rechtzeitig und im Vorfeld erhöht hätte?

Demgegenüber: wie viele Milliarden an Euro werden mit Impfstoffen verdient? Wie viele Pharmafirmen gibt es alleine in Deutschland, und wie viele davon haben ein Medikament oder einen Impfstoff gegen Covid entwickelt?

Wo wir gerade beim Thema sind, was ist gleich nochmal das meistverkaufte Medikament von Pfizer? Ich dachte ja ehrlich, wir wären wenigstens hier ein gutes Stück weiter.

Thomas V. 3634 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2016

Rainer, wäre die Pharma ausschliesslich gewinnorientiert, würde die auf die Erkrankung setzen, nicht auf die Impfung. Und wenn sie an der Impfung verdient, soll sie! Auch ich habe einen Nutzen als Geimpfter davon. Das nennt man WinWinSituation!

Die Impfung kostet 20€, 1 Tag Intensivstation 1300€, Behandlungskosten im Krankenhaus in Durchschnitt 10000€, kommt die Beatmung dazu, werden es schnell mehr als 30000.

Wie man auf die Idee kommt, eine Infektion für ungefährlicher, als die Impfung zu halten, konnte mir bis heute niemand erklären!

 

Rainer 41 Kommentare Angemeldet am: 18.08.2021

Halllo Elli,

natürlich hast du alles richtig gemacht. Was hast du denn riskiert? Einen Impfschaden? Schau dir doch die statistische Wahrscheinlichkeit dafür an? (wer die Statistiken bzw. deren Darstellung für falsch hält, sieht das natürlich ganz anders).Warum wohl stecken die meisten Älteren im Heim, viele davon das absolute Gegenteil von gesund, vernünftig ernährt und trainiert, 2 Impfungen locker weg?

Was hättest du ohne Impfung riskiert? Allerhand, wenn du nur mal einen "milden Verlauf, aber mit Langzeitschädennimmst.Von einem schweren Verlauf mit Beatmung ganz zu schweigen. Allein von den "Nebenwirkungen" der Beatmung ist man erst mal "erledigt", unabhängig von der Krankheit selbst. Man braucht nur eine Doku oder Ärzteinterviews zu sehen, um zu ahnen, was das bedeutet.

Und zu Thema "Pfizer und die böse, gewinnorientierte Pharmaindustie": Ist das ein Argument gegen die Wirksamkeit bzw. den Nutzen der Impfung?

LG Rainer

Max K. 379 Kommentare Angemeldet am: 05.03.2018

Hi Elli,

auch ich finde: alles richtig gemacht. Ich habe mich auch Impfen lassen und vertraue auch auf mein Immunsystem. Doch was ist, wenn es nicht so gut ist, wie ich mir das denke, trotz aller Nems und co? Ist ja nicht unschlagbar, dass kann der Doc noch so oft sagen. Wer hat denn das Geld, allenthalber das volle Programm zu fahren. Und selbst dann, gibt es eine Sicherheit? Eins ist sicher, die Unsicherheit.

Und schwups, hat mich ein blöder Schnupfen flachgelegt. Die Nase läuft so irrsinnig, dass ich einen Eimer darunter stellen kann. Gestern auf heute um 100% verschlechtert. Nen Kopf der bald platzt. In solchen Situationen denke ich mir: tja, was schief gelaufen. Was wäre gewesen, wenn es Covid gewesen wäre? (laut Selbstest kein Covid)

Juliane 24 Kommentare Angemeldet am: 12.04.2020

Hallo Elli, natürlich alles richtig gemacht.

Was mir zu deinen gesundheitlichen Problemen einfällt:  Polyneuropathie kann auch durch Wohngifte verursacht sein. Und da hilft auch kein noch so perfektes  Aminogramm. Wenn der Körper auf Dauer mit Holzschutzmittel, PCB etc belastet wird, gibt es gesundheitliche Folgen.Die hängen auch davon ab, wie gut der Körper mit den Belastungen umgehen kann. Also Genetik und Ernähungszustand.  Aber eine Dauerbelastung wird auch bei guter Genetik zum Problem.

Auch am Arbeitsplatz kann eine Belastung mit solchen Schadstoffen stattfinden.

Man kann seine Wohung von einem Baubiologen untersuchen lassen und/oder sich an einen Umweltmediziner wenden.

Adressen gibt es beim Deutschen Berufsverband klinischer Umweltmediziner . Ein Ansprechpartner ist auch Dr. Volker von Baehr vom IMD Labor in Berlin. Dort kann der Hausarzt Informationen erhalten, welche Laborwerte relevant sein können.

LG Juliane

 

 

 

 

 

 

 

 

Elli 21 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Hallo,

wenn ich das alles lese, frage ich mich immer mehr, habe ich jetzt was falsch gemacht, wenn ich mich hab impfen lassen. 

Zur Risikogruppe der Übergewichtigen gehöre ich nicht. Mit BMI zwischen 17 und 18 (60kg bei 1,82m) bekommt man vom Arzt zu hören, man befinde sich ja an der Grenze zur Anorexie und solle endlich mal mehr essen. Nur: mein BMI war nie (nie!!!) ein anderer und essen kann ich, was ich will (auch zu Zeiten, als ich von LowCarb noch nichts wusste). Diäten kenne ich nicht. Mein Blutdruck ist schon ewig bei 100 zu 60. Medikamente nehme ich nicht. Aber reicht das aus, zu sagen, ich bekomme kein Corona?

Gibt es da nicht noch andere Kriterien? Denn trotz Schlankheit und Sportlichkeit habe ich blöderweise meine Baustellen (Polyneuropathie seit nunmehr 15 Jahren, Rückenschmerzen, morgendliche Steifigkeit, die trotz allen Laufens, Dehnens, Yoga sich nicht vom Acker machen wollen). Die Diagnoseversuche zogen sich über MS, Lupus, Bechterew, Schuppenflechtenarthritis... Alles nicht wahr - zum Glück! 
Und was beim Doc herauskam: wie zu erwarten, ich muss am Aminogramm was tun. Da fehlte eine Menge! Mittlerweile schon viel besser, aber auch nach fast einem Jahr noch nicht alles im grünen Bereich.

Und das war für mich ein Grund, zu sagen: Dann vielleicht doch besser die Impfung. Kann natürlich sein, dass mit der Impfung auch wieder was in Unordnung gebracht wurde, weil das Immunsystem Animos braucht.

War es richtig? - ich weiß es nicht. Ich hab entschieden, danach zu gehen, was mir persönlich als das größere Risiko erscheint - völlig unabhängig davon, was gesellschaftspolitisch gewünscht oder für richtig gehalten wird. Und solange ich noch an meinen Blutwerten herumdoktern muss, halte ich eine Infektion für das größere Risiko. Ihr könnt mich gern eines besseren belehren ( leider bin ich aber nun schon geimpft).

Liebe Grüße 

Elli

Thomas V. 3634 Kommentare Angemeldet am: 27.01.2016

Robert, die Aussage, mit guter körperlicher Gesundheit, kommt man unbeschadet durch eine Coronaerkrankung, ist eine Hypothese, die immer wieder gerne gebracht wird.

Liegen Zahlen vor, wie aktuell aus den USA, heißt es immer, die waren eben nicht gesund genug. Auch dieses ist lediglich eine Hypothese.

Andererseits, sollte es wirklich an mangelnder Gesundheit liegen,...was führt eher zum Erfolg - die Herstellung der Gesundheit, oder die Impfung?

Pragmatisch Denken, nicht philosophieren!

 

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