Moin Thomas, ich habe Lauterbach noch in Erinnerung, ich meine es war eine Sendung bei "Lanz". Es war die Situation als Delta dominierte. Leuterbach sprach völlig euphorisiert von den neusten Studienergebnissen der pharmafreundlichen Biontechk-Studien aus Israel. Es ging darum dass einige wenige Antikärper des Impfstoffes tatsächlich auf Delta ansprachen, wenn auch nur wenige. Lauterbach meinte dass ist eine solide Situation, sie verhindert die Weitergabe des Virus, wenn an den Viren-Ärosolen nur einige Antikörper haften würden, dann sei das eine ganz große Sache mit weitreichender Schutzwirkung vor Infektion. Der hat sich ein solches Szenario zurecht gesponnen, es ist für die Übertragungsfähigkeit des Virus unerheblich ob da einige wenige Antikörper am Virus von geimpften Virusausscheidern kleben bleiben (*1), es brauch einfach viele Serum-IGG Antikörper die an vielen Stellen (Epitopen) vom Virus anhaften um das Virus an seiner Aktivität erfolgreich zu behindern. (Anders sieht es aus mit einer späteren Reaktion der Lymphozyten, da müssen nicht viele Antikörper passen, diese Antikörper markieren das Virus für die lympathischen Fresszellen die dann aktiv werden. Allerdings fällt diese Reaktion bei bestimmten Personen schwächer aus - sie kann auch gänzlich ausbleiben - , je mehr Risikofaktoren einschließlich dem Alter vorliegen.)
Es wäre ein Wunder wenn die verfügbaren neuen Impfstoffe sich positiv auf Infektionen auswirken oder gar auf die Weitergabe des Virus an andere. Ich halte Deine Einschätzung für vollkommen zutreffend.
(*1) Info von Stöhr / Kekule / u. a.
Bei Omikron war es bisher so, dass die Infektion mit einer Variante des Virus nicht vor einer erneuten Infektion mit einer Nachfolgevariante geschützt hat, Stichwort Immun-Escape. Ob sich das Virus sich für Herrn Lauterbach dennoch an die Impfstoffe anpassen wird? Lauterbach wird es in seiner "merkwürdigen in sich Welt" schon hinbekommen dass dem so ist / so sein wird, das scheint eine seiner Spezialitäten zu sein.