"Hinreichend untersucht heisst hinreichend untersucht - so wie es in der Vergangenheit ueblich war!! Also inklusive Langzeitstudien usw. usf."
Verstehe, STW.
Du hast also etwas gegen das Verkürzen von Warte- und Bearbeitungsfristen bei Studien und Zulassungen. Rolling-Review ist dir suspekt, ebenso Priosrierungen mit dem Ziel Zeit einszusparen. Auch spontane, umfangreiche Finanzierung durch öffentliche Haushalte passen nicht in dein Konzept langwieriger Finazierungssuche, um den Entwicklungsprozess und die notwendigen Studien samt Reviews zeitlich zu komprimieren (i.W. durch Parallelisierung von Prozessen und verkürzen von Leerlauf-/Wartezeiten). Wenn es nach dir ginge, hätte man die Impfstoffe (allen voran die "neuen" mRNA Impstoffe) mindestens 5 Jahre lang im kleinen Kreise beobachten müssen, ehe man sie einer breiten Anwendung zuführt. Dann müssten wir ja jetzt nur noch ca. 2-3 Jahre und geschätzt 5 Virengenerationen warten, bis der Impfstoff gegen den Wildtyp(!) endlich verimpft werden kann...
Und in der Zwischenzeit darf gewählt werden, ob man Riskogruppen sterben läßt oder in Quarantäne wegsperrt, zu ihrem eigenen Schutz.
Der Umstand, dass im Umfeld von Impfungen nur sehr begrentzt, wenn überhaupt, spät zu beobachtenede Schäden gibt, wird von dir offenbar geflissentlich ignoriert. Nebenwirkungen treten i.d.R. zeitnah zur Impfung auf, werden aber u.U. erst spät, bei entsprechend hoher Anzahl verabreichter Impfungen als solche erkannt. Nun, die massiven, internationalen Impfkampagnen haben in sehr kurzer Zeit zu sehr vielen Impfungen und einem entsprechend frühzeitigen Erkennen von Nebenwirkungen geführt; Thrombosen, Myo-/Perikarditis, etc.. Interessanterweise waren davon die "konventionelleren" Impfstoffe stärker betroffen, als die neuen mRNA Impfstoffe. Und von dem komplett konvetionellen Novavax spricht eigentlich gar keiner mehr (zu spät, zu wenig wirksam, zu viele Nebenwirkungen). So gesehen pflegst mit deiner Sichtweise nur eine diffuse Technologie- und Wissenschaftsfeindlichkeit Neuem gegenüber.
Ich begrüße es, eine Impfstofftechnologie zur Verfügung zu haben, mit der man ggf. schnell auf Veränderungen des Virus reagieren kann und auch schnell hohe Impfstoffmengen erzeugen kann. Wenn das Ganze jetzt noch mit der Mikronadel-Pflaster Applikationstechnik kombiniert würde, wäre das ein weiterer großer Schritt nach vorne.
Aber das hatten wir alles schon und müssen es hier nicht ein weiteres Mal diskutieren.