Forum: Gesundheit - Hohes Lipoprotein und LP-PLA2 - jetzt Angst vor Infarkt und Schlag
Hallo Uli,
ich habe ebenfalls sehr hohes LP(a), ob das gesunken ist, kann ich erst nächste Woche sagen, da mir Freitag das Blut abgenommen wurde. Allerdings habe ich einen Radsportkollegen der auch hohes LP(a) hat, und überhaupt keine Kalzifizierung.
Ich hatte sehr starke Ablagerungen in der Aorta, Halsschlagader und in der Leiste, die wurden Freitag geprüft, dort war alles verschwunden. Vor 3 Jahren war ich zusätzlich beim Herz-Kranz CT, dort waren die Ablagerungen so dramatisch, dass man mir mitteilte das ich vorraussichtlich keine 2 Jahre mehr hätte.
Mein Hausarzt sagte damals dazu nichts, hat mir am Freitag aber aus seiner Sicht und den Bildern, die er seinerzeit gemacht hat, gesagt, dass es eigentlich noch viel dramatischer war, aber man dem Patienten nicht immer alles beinhart so sagen kann. Seine Prognose war 6 Monate.
Ich habe mich mit dem Buch nur kurz beschäftigt und bin sofort durchgestartet, habe noch weitere Produkte ergänzt und habe die Dosen aus den Buch deutlich erhöht, eine Nachkontrolle des LP(a) wollte ich nicht, ich wollte mir die Hoffnung nicht nehmen.
Ich habe absichtlich 3 Jahre gewartet, bevor ich den Arztbesuch angetreten bin. Mir tat damals der Befund richtig weh. Man hat mir gesagt das ich nun mein Testament und Vorsorgevollmacht machen müsse und alles regeln sollte, was es noch zu regeln gibt.
Mein Hausarzt ist begeistert und will wissen, wie ich das gemacht habe, dazu benötigt er eine Liste über die Stoffe die ich zu mir genommen habe. Ich habe 167 Tabletten täglich zu mir genommen und zu 99% sind es Strunz Produkte.
Den Kontakt habe ich über die Ärztin des Buches versucht, eine Antwort steht noch aus (war ja gestern erst).
Gruß
Markus
Hallo Markus,
herzlichen Glückwunsch zu deinem Erfolg!
Wie wurde denn erst der hohe Kalzifizierungsgrad und jetzt das Verschwinden der Ablagerungen festgestellt? Du hast auch hohes LP(a)? Und das ist bei der Behandlung auch gesunken?
Nach der Lektüre von H.W. Diehls Buch habe ich den Eindruck, dass die Geundung des Stoffwechsels durch artgerechte Ernährung unterstützt durch NEM mindestens genau so wichtig ist, wie die Senkung des LP(a), die m.E. nicht ganz so klar zu erkennen war. Ich würde auch gern Kontakt zum Autor aufnehmen. Hast du es schon über den Kontakt bei Forever Young versucht?
Und sehr interessieren würde mich auch die Reakton deiner Ärzte auf deine Methode!
VG Uli
Hallo Zusammen,
da ich unter schwerer Arteriosklerose gelitten habe, habe ich nach dem Buch von Hans W. Diehl meine Behandlung angefangen. Ich habe mich dazu entschieden noch einige Stoffe zu ergänzen.
Meine Lebenserwartung war kleiner 2 Jahre, der Kalzifizierungsgrad sehr hoch.
Seit 2016 habe ich nach den Werten von Dr Strunz die Nährstoffe sowieso schon aufgefüllt.
Und nun, nach 3 Jahren Behandlungszeit, bin ich ohne Ablagerungen, am letzten Freitag war die Nachuntersuchung und die Augen der Ärzte riesig. Nun wollen die tatsächlich wissen, wie ich das hinbekommen habe.
Die Kontaktaufnahme zu den Buchautoren habe ich schon versucht, allein schon deshalb, damit ich mich bedanken kann.
Ich kann den Weg empfehlen.
(Übrigens, die Riesenpackung Statine habe ich noch unbenutzt zu Hause liegen, die kamen ja im Buch nicht vor)
Viele Grüße
Markus
Hallo Thomas,
ich denke, wenn Tom die Kurve kriegt - und motiviert ist er ja - seinen Lebensstil ändert und alles tut, um seine Entzündungsprobleme in den Griff zu bekommen und damit auch die instabilen Plaques zu stabilisieren, dann normalisiert/bessert sich auch der Zustand seines LDL.
Ich schreibs noch mal auf:
Entsündungssenkende, natürliche Ernährung mit möglichst wenig Zucker/Kohlenhydraten und möglichst wenig hochungesättigten, schnell oxidierenden Ölen. Nährstoff- und eiweißreiche Ernährung, immer genug Vitamin C (> 1g/Tag) um die Gefäßwände zu stabilisieren, Niacin, Coenzym Q10, alles vermeiden, was den Blutfluss stocken könnte: Langes Sitzen, Beine übereinander schlagen, Keine Dehydrierung, Rausgehen an die Sonne für Vitamin D und NO, Vitamin D im Winter, Arginin, Citrullin, Kalium, Magnesium, evtl. Aspirin niedrig dosiert, keine Medikamente, die das Gerinnungsrisiko erhöhen (z.B. Ibuprofen, Naproxen, kein Kokain!), Andere Gerinnungsfaktoren checken lassen.
LDL steht auf Platz 246 der Liste von Risikofaktoren. Es von dort immer wieder nach vorne zu zerren und senken zu wollen ist nicht in unserem Interesse, sondern hilft nur denen, die daran verdienen.
Uli
Moin Ulli, betreffen des hohen LDL gibt es zwischen dir und komm einen gravieren Unterschied. Bei Tom liegt eine arteriensklerotischeProblematik schon vor, bei dir nicht. Deswegen muss Tom das LDL anders bewerten, als du es bei dir machst.
Hallo Layla,
die 4 Tocotrienole sind fettlösliche E-Vitamere und können sich im Körper anreichern: evtl. reduktiver Stress bei dauerhafter hochdosierte Vitamin E Gabe, ähnliche Symptome wie bei oxidativem Stress (Dr. Kuklinski). Es hängt aber auch vom Verbrauch ab und wenn Du keine Symptome beobachtet hast, kannst Du es vorläufig weiterhin so praktizieren. Viele Grüße!
Roger
Hallo Tom,
wenn du "Lipoprotein" bei der Suchfunktion der Strunz News eingibst, findest du eine Fülle hilfreicher News zu dem Thema:
https://www.strunz.com/foryou_cmsnews/news/search/?q=lipoprotein
Im Strunz Shop gibt es ein Buch zu dem Thema. Eine der News ist von Herrn Diehl, einem selbst von Herzinfarkt aufgrund von Lipoprotein Betroffenen, der ebenfalls ein Buch darüber veröffentlicht hat, wie er weiteres Unheil verhindert.
LG
Layla
@Roger: "Tocotrienol sollte max. 6 Wochen eingenommen werden und dient u.a. als Gefäßschutz."
Hallo Roger,
da ich seit vielen Jahren jeden zweiten Tag eine mutmaßlich hochdosierte Kapsel mit einer Tocotrienol-Mischung einnehme, und meiner betagten Mutter zwei davon pro Woche zur Schlaganfallprävention verabreiche, bin ich aufgrund deiner Empfehlung etwas besorgt.
Welchen Schaden können dauerhaft eingenommene Tocotrienolen anrichten?
Vielen lieben Dank im Voraus für deine Antwort.
Layla
Hallo Tom,
vor allem, beruhige dich erst mal. Panik und Stress sind echte Risikofaktoren, die alles nur schlimmer machen.
Du hast schon einiges erreicht, bis auf einem guten Weg und jetzt weißt du, woran du noch arbeiten kannst. Als Basis für die Maßnahmen und NEM, die Thomas und Roger beschreiben brauchst du erst mal eine möglichst nährstoffreiche Ernährung ohne Junk: Also viel Eiweiß, Fleisch, Eier, Fisch, Milchprodukte und gutes tierisches (!) Fett. Dazu Gemüse, Obst und auf jeden Fall erst mal möglichst wenig Zucker und Kohlenhydrate.
Damit müsstest du die Triglyceride runter bekommen und die Qualität des LDL verbessern, nur das oxidierte ist problematisch.
Bezüglich des LPa hat der Doc mal zu mir gesagt, es müsse der einzige Risikofaktor bleiben. Meines, mehr als doppelt so hoch wie bei dir, bleibt unveränderlich seit Jahren hoch, obwohl ich eigentlich "alles" richtig mache (es zumindest versuche).
In einem Faden im MentalForum habe ich versucht ein sehr gutes Buch zur Entstehung von Arteriosklerose zusammenzufassen. Malcolm Kendrick erklärt auch sehr verständlich (leider nur auf englisch), welche Rolle LPa spielt und was man tun kann (siehe meine Posts vom 26.12.23).
Statine würde ich nicht nehmen. Die nützen vor allem dem Hersteller.
Gute Nacht allerseits
Uli
Hallo Tom, du siehst es richtig, das LPpla2 ein Problem ist. Statine stabilisieren Plaques, auch schon, bevor diese kalzifizieren. Deine Choleserinwerte sehen sehr ungünstig aus. Vermutlich würde eine Messung des LDLs auch noch gefährliche kleine, dichte Partikel anzeigen.
Du solltest zuerst die Cholesterinwerte in Ordnung bringen, HDL erhöhen, Trigliceride senken.
Ich würde auf jeden Fall die Unterfraktionen des LDL bestimmen lassen. Treten kleine Partikel auf, muss das LDL runter. Wenn LP pla2 zu hoch ist, sind atheriensklerotische Proszesse am Laufen.
Du musst unbedingt einen Ölwechsel ;-) vornehmen, Roger beschrieb es schon, Omega3, 3 bis 5 g am Tag und einen Omega3 Index größer 8 anstreben. Omega3 senkt Trigliceride und vor allem die stillen Entzündungen, die zu den Plaques führen.
Notfalls müsstest du auch zu einem Statin greifen, in Verbindung mit Q10.
Um das Plaquerisiko einschätzen zu können, kann man auch ein CardioCT machen lassen. Kostet ca 500€, Privatpatienten bekommen es erstattet.
Es wäre auch interessant, wie es um das oxidierte LDL steht. Welche Fette isst du?
Ich würde alles einleiten, was gehen Entzündungen im Endothel führt. Eine Endothele Disfunktion ist der Ausgangspunkt zur Plaqubildung. Damit kommen wir zum Stickstoffmonoxid!
Zur Stoffwechselgesundheit und der Wirkung von eNOS hier:
https://genetisches-maximum.de/stoffwechsel/no-macht-immer-noch-stoffwechsel-gesund/