Albrecht,
da schreibt achgut ja eine Menge Blödsinn.
"da die mittel- und langfristige Toxizität der Stoffe nicht untersucht wurde. Die Impfstoffe wurden diesbezüglich nicht dem eigentlich – und mit gutem Grund – vorgeschriebenen aufwendigen Prüfungs-Verfahren unterzogen, das mehrere Jahre beansprucht."
- Die Blutgerinnungseffekte sind weder lang- noch mittelfristige Effekte sondern traten schon recht bald nach den Impfungen auf. Auf jeden Fall innerhalb der Zeitspanne einer Phase-3-Studie. Der Vorwurf ist also im Konrekten Fall unsinn/irrelevant. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja noch was Neues, so 6-12 Monaten...
- Die vorgeschriebenen, aufwändigen Prüfungsverfahren sind durchlaufen worden. Die eigentlichen Testphasen wurden nicht gekürzt und auch die Anzahl der Studienteilnehmer ist im Vergleich zu anderen Impfstofftests sehr hoch gewesen.
- Es findet eine sehr intensive Nachbeobachtung statt.
Spannend finde ich dem Zusammenhang, wie sehr sich die "Szene" nun gegen den DNA-Vektorimpfstoff von AstraZeneca engagiert, einschießt und in Stellung bringt. Was ist denn aus der Panikmache gegen den RNA Impfstoff von BioNTech geworden? Was mit der bis zum Erbrechen hochstilisierten Gefahr der Mutation des eigenen Genoms?
Alles mittlerweile vom Tisch? Auf "Stand-By" gelegt, bis sich irgendwann mal ein fandenscheiniger, vermeintlicher Ansatz finden möge?
Stattdessen hat man es nun mit einer möglichen, seltenen "konventionellen" Nebenwirkung zu tun. Blöd nur, dass das absolute Risiko immer noch so ernüchternd gering ist; und die Szene liebt doch absolute Zahlen, wie sie uns ja immer wieder bei der 95% Wirksamkeit von Impfstoffen vorgerechnet hat...
LG
Thorsten