Oje, also bräuchte man einen guten Draht zu den Talkshow-Redaktionen bzw. den Produktionsfirmen. Und müsste sich mit Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk zurückhalten und keine Vorbehalte gegen solche Talkshow-Formate haben. Sonst würde man wie Jürgen W. Falter aus Mainz in Ungnade fallen, der 2007 nach einem kritischen Zeitungsinterview vom Abschiedsempfang für Sabine Christiansen ausgeladen worden war.
Man könnte ja mal die Parteiprogramme durchforsten, welche (Mainstream-)Partei den eigenen Vorstellungen in der Gesundheitspolitik am nächsten kommt. Oder falls man schon eine politische Heimat hat, kann man ja versuchen, bei der politischen Willensbildung mitzuwirken und seinen Standpunkt im Ortsverein oder in der Gemeinderatsfraktion voranzubringen.
Ich denke, man ist da so ein Exot wie jener FDP-Kommunalpolitiker, der als Exosoziologe am Institut für Soziologie der Uni Freiburg über die Kommunikation mit Außerirdischen forscht. Er hat es sich bestimmt längst abgeschminkt bzw. nie den Versuch unternommen, seine Parteifreunde von der Wichtigkeit einer gelingenden Kommunikation mit Außerirdischen überzeugen zu wollen.